Immobilienkonzern
Insolvenzplan für IVG verzögert sich

Eigentlich sollte er bis Weihnachten fertig sein, nun verzögert sich der IVG-Insolvenzplan doch bis Anfang 2014. Drei Hedgefonds könnten die neuen Eigentümer des Immobilienkonzerns werden.
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FrankfurtDer insolvente Immobilienkonzern IVG braucht für seinen Sanierungsplan länger als gedacht. „Wir sind noch in der Formulierungsphase. Wir werden uns Zeit bis Anfang des kommenden Jahres nehmen“, sagte ein IVG-Sprecher am Freitag in Bonn nach der Gläubigerversammlung. IVG-Chef Wolfgang Schäfers hatte den Insolvenzplan eigentlich bis Weihnachten fertiggestellt haben wollen. Er sieht vor, den Konzern im Wesentlichen über einen Tausch von Verbindlichkeiten in Eigenkapital zu sanieren. Damit würden drei Hedgefonds die neuen Eigentümer der IVG, nachdem sie sich billig in deren Schuldpapiere eingekauft hatten.

Der Insolvenzplan muss von den Gläubigern noch verabschiedet werden. Eine Einigung vor der Pleite war an Streitigkeiten unter den Gläubigergruppen gescheitert. Nach dem Insolvenzrecht muss das Unternehmen nun weniger Rücksicht auf das Interesse von Minderheiten nehmen.

Die Gläubiger beschlossen auf ihrer ersten Versammlung nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wie erwartet, den Konzern fortzuführen, wie Teilnehmer der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Schäfers sagte den Gläubigern, die IVG liege mit ihrer finanziellen und operativen Sanierung im Zeitplan und sei weit fortgeschritten. Sie hatte sich mit Mega-Projekten wie dem Büro- und Geschäfts-Komplex „Squaire“ am Frankfurter Flughafen verhoben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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