Immobilienriese Vonovia: Übernahme von Deutsche Wohnen kommt kaum voran

Immobilienriese Vonovia
Übernahme von Deutsche Wohnen kommt kaum voran

In einer Woche endet die Annahmefrist der Aktionäre für eine Übernahme der Deutsche Wohnen durch Vonovia. Der Deal wäre 14 Milliarden Euro schwer. Bislang ist die Annahmequote jedoch noch niedrig.

FrankfurtDeutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia kommt bei der feindlichen Übernahme des Rivalen Deutsche Wohnen weiterhin nur langsam voran. Die Annahmequote liege derzeit bei rund 27,7 Prozent, teilte Vonovia am Dienstag mit. Davon entfallen inzwischen fast fünf Prozent auf eigene Aktienkäufe am Markt.

Vonovia hat die Annahmeschwelle unlängst auf 44 Prozent gesenkt. Die Bochumer sind sich sicher, trotzdem auf eine Mehrheit bei dem Konkurrenten zu kommen. Denn sie glauben, dass genug Inhaber von Wandelanleihen mit im Boot sind. Die Annahmefrist für die Aktionäre läuft noch bis zum 9. Februar.

Der Vorstand der Deutschen Wohnen lehnt die Offerte weiterhin als zu niedrig ab und glaubt auch nicht an die versprochenen Synergien. Inklusive Schulden wäre der Deal 14 Milliarden Euro schwer.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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