Imtech Deutschland
Insolvente BER-Baufirma braucht Massekredit

Nur mit einer zusätzlichen Finanzspritze kann die insolvente Imtech Deutschland weiter an ihren Baustellen arbeiten – unter anderem ist die Firma am Hauptstadtflughafen BER tätig. Ein Massekredit sei unverzichtbar.
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FrankfurtDer insolvente Bautechnik-Konzern Imtech Deutschland kann die Arbeit an seinen fast 1000 Baustellen nur mit einer zusätzlichen Finanzspritze weiterarbeiten. Insolvenzverwalter Peter-Alexander Borchardt verhandle „mit Hochdruck“ über einen Massekredit, hieß es in einer Mitteilung seiner Kanzlei Reimer Rechtsanwälte vom Mittwoch.

„Dieser ist unverzichtbar für die störungsfreie Weiterführung der Geschäfte in den kommenden Monaten“, erklärte Borchardt. Ein Anfang sei gemacht, indem die Banken eingefrorene Guthaben im hohen einstelligen Millionenbereich auf den Konten von Imtech wieder freigegeben hätten. „Das schafft schon einmal die Grundlage für unsere Fortführungsbemühungen.“

Von der niederländischen Konzernmutter Royal Imtech sei in nächster Zeit wohl kein Geld zu holen, erklärte der Insolvenzverwalter. Sie hatte sich am Dienstag unter eine Art von Schutzschirm geflüchtet und ist damit vor dem Forderungen ihrer Gläubiger geschützt. Zu ihnen gehört laut Borchardt auch Imtech Deutschland.

Eine ausgebliebene Zahlung von Imtech in Höhe von 21 Millionen Euro habe den Insolvenzantrag der Deutschland-Tochter am vergangenen Donnerstag erst ausgelöst.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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