Kartellamt stimmt zu
Fresenius darf Röhn-Kliniken übernehmen

Der milliardenschweren Übernahme steht nichts mehr im Weg: Fresenius darf die Röhn-Kliniken übernehmen. Mit einigen Zugeständnissen konnte der Konzern die Wettbewerbshüter überzeugen.
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DüsseldorfDas Bundeskartellamt hat den Weg für die milliardenschwere Übernahme des Großteils der Rhön-Klinikum -Krankenhäuser durch Fresenius frei gemacht. Fresenius hatte zuvor einige Abstriche bei seinem Vorhaben gemacht. „Wettbewerbliche Bedenken wurden auf vier Krankenhausmärkten festgestellt. Die Zusammenschlussbeteiligten haben noch im Laufe des Verfahrens diese Bedenken beseitigt, so dass den Patienten vor Ort weiterhin Alternativen zur Wahl stehen“, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Donnerstag.

Damit können nun insgesamt 40 Kliniken und 13 medizinische Versorgungszentren von Rhön den Besitzer wechseln.

Fresenius will Rhön für rund drei Milliarden Euro den Großteil der Krankenhäuser abkaufen und im Verbund mit seiner eigenen Klinik-Tochter Helios einen Krankenhaus-Giganten in Deutschland schaffen. Die von Helios beabsichtigte Netzwerkvereinbarung mit Rhön werde vom Bundeskartellamt gesondert geprüft werden, teilte die Wettbewerbsbehörde mit.

Nach Angaben von Rhön soll der Verkauf größtenteils bis Ende Februar abgeschlossen sein. Die Übertragung von zwei Krankenhäusern und drei Servicegesellschaften hänge noch von der Zustimmung Dritter ab.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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