Krankenhausbetreiber
Rhön-Klinikum hält an Zielen fest

Der Verkauf zahlreicher Krankenhäuser nagt am Umsatz des Klinikbetreibers Rhön-Klinikum. Dennoch sieht sich das Unternehmen auf einem guten Weg. 2015 soll der Umsatz die Milliardengrenze knacken.
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FrankfurtRhön-Klinikum ist wegen des Verkaufs zahlreicher Krankenhäuser an den Konkurrenten Fresenius mit deutlich weniger Umsatz ins Jahr gestartet. Die Erlöse gingen in den ersten drei Monaten um über die Hälfte zurück auf 276 Millionen Euro, wie der viertgrößte private Klinikbetreiber in Deutschland am Donnerstag mitteilte. Dabei fuhr das Unternehmen einen Betriebsgewinn (Ebitda) von 50 Millionen Euro ein. Das fränkische Unternehmen liege damit im Plan und sei auf einem guten Weg, die für 2015 angepeilten Ziele zu erreichen, erklärte Vorstandschef Martin Siebert im Geschäftsbericht.

Siebert peilt im laufenden Jahr weiter einen Umsatz von 1,08 bis 1,12 Milliarden Euro an. Der Betriebsgewinn soll zwischen 145 und 155 Millionen Euro liegen. Der auf zehn Kliniken geschrumpfte Konzern, der in der Branche als Übernahmekandidat gilt, will künftig verstärkt auf Forschung und Entwicklung setzen, betonte Siebert. Konzernweit sollten entsprechende Projekte in den kommenden Monaten mit vier Millionen Euro gefördert werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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