Kreuzfahrtmarkt boomt

Hapag-Lloyd Cruises baut neue Expeditionsschiffe

Immer mehr Touristen zieht es auf See. Die Kreuzfahrtnachfrage wächst stärker als die nach Landurlauben. Besonders beliebt sind Abenteuerreisen. Hapag Lloyd Cruises reagiert darauf und baut zwei neue Expeditionsschiffe.
Die Tui-Tochter baut zwei neue Expeditionsschiffe. Quelle: obs
Hapag-Lloyd Cruises

Die Tui-Tochter baut zwei neue Expeditionsschiffe.

(Foto: obs)

HamburgDie deutsche Luxus-Kreuzfahrtreederei Hapag-Lloyd Cruises wird ihre Flotte mit zwei neuen Schiffen für Expeditionsreisen erweitern und damit deutlich vergrößern. Die beiden je 138 Meter langen Neubauten würden im Frühjahr und Herbst 2019 in Dienst gestellt und für Reisen in Arktis und Antarktis, aber auch für Kreuzfahrten auf dem Amazonas-Strom eingesetzt, erklärte das zum Tourismus-Konzern Tui gehörende Unternehmen am Freitag.

Hapag-Lloyd Cruises besitzt bislang vier vergleichsweise kleine Kreuzfahrtschiffe, die exklusivere Reisen im Expeditions- und Luxussegment anbieten. Keines der Schiffe fasst mehr als 500 Passagiere, teils sind es deutlich weniger. Die beiden Neubauten, die von einer norwegischen Werft gebaut werden, sind jeweils für maximal 240 Passagiere gedacht.

Aufgrund ihres spezifischen Einsatzprofils werden sie nach Angaben der Reederei unter anderem die Standards der höchsten Eisklasse erfüllen, um die Polargebiete befahren zu können. Darüber hinaus werden sie mit bordeigenen Zodiac-Schlauchbooten ausgestattet, um Passagiere auch abseits von Häfen selbständig für Expeditionen an Land bringen zu können.

Die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt
Jahres-Pressekonferenz Hamburg Cruise Center
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An Bord der 294 Meter langen neuen Queen Elizabeth haben 2058 Passagiere Platz. 1000 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste. Das 90.400 Tonnen schwere Schiff bereist unter anderem Afrika, die Britischen Inseln und Hawaii. Überwältigend ist auch die schiffseigene Bibliothek mit einem Bestand von 6000 Büchern.

Oasis of the Seas
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Die Queen Elizabeth ist eines der größten Kreuzfahrtschiffe weltweit und folgte dem Vorbild der im Jahr 2009 in Dienst gestellten Oasis of the Seas. Auf 26 Decks hat der Gigaliner für bis zu 5400 Passagiere Platz. Mit seiner 2160 Mann starken Besatzung bereist der Kreuzer die Westliche und Östliche Karibik.

Allure of the Seas
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Das Royal Caribbean Kreuzfahrtschiff lockt mit Freizeit- und Unterhaltungsangeboten: Vom AquaTheater, einem schwimmenden Amphitheater, über kreative Aktivitäten wie Basteln bis hin zum Planschen in einem gigantischen Wasserpark. Im Bild sieht man den Basketballplatz an Bord.

Oasis of the Seas
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Das luxuriöse Innenleben der Oasis of the Seas, gebaut von der Werft STX Europe Cruise in Turku, Finnland. In der Liste der größten und teuersten Kreuzfahrtschiffe, die jemals in Auftrag gegeben und gebaut worden sind, liegt sie mit einer Länge von 360 Metern und rund 800 Millionen Euro Baukosten knapp hinter ihrem später fertig gestellten Schwesterschiff Allure of the Seas.

Luxusliner im Ostseebad Warnemünde
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Die 252 Meter lange und 32 Meter breite Aida blu ist ein Luxusliner für 2176 Passagiere, die an Bord in den Genuss einer riesigen Spa-Kabine kommen. Es ist eines der erfolgreichen Clubschiffe aus dem Hause AIDACruises. Der Kreuzer entspricht abgesehen vom Raumangebot, das um ein halbes Deck vergrößert wurde, seinen Schwesterschiffen.

Fliegender Holländer trifft Ozeanriesen
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Der 330 Meter lange und 37 Meter breite Ozeanriese Disney Fantasy wurde in der Papenburger Meyer Werft gebaut. Der Ozeanriese bietet 1250 Kabinen und wiegt 128.000 Tonnen.

Norwegian Gem
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Die Norwegian Gem der Reederei Norwegian Cruise Line ist 294 Meter lang und 32 Meter breit. Es wurde 2007 fertig gestellt und bietet in 1197 Kabinen Platz für über 2400 Passagiere. Mit seinen 93.500 Tonnen und 25 Knoten Geschwindigkeit gehört es zu den größten und schnellsten Kreuzfahrtschiffen der Panamax-Klasse weltweit.

„Das Kreuzfahrtgeschäft bildet einen Schwerpunkt der Tui-Wachstumsstrategie“, erklärte das für den Bereich zuständige Tui-Vorstandsmitglied Sebastian Ebel. „Die Investition in die beiden neuen Schiffe der Hapag-Lloyd Cruises unterstreicht unsere Ambitionen.“ Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises, Karl Pojer, teilte mit, die Neubauten sollten die Unternehmens-Position im Expeditionssegment „auch international stärken“. Hapag Lloyd-Cruises sei dort bereits erfolgreich und sehe Wachstumspotenzial.

Wachstumspotenziale in China
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