Krise in Spanien: Baufirma Ferrovial plant Übernahmen im Ausland

Krise in Spanien
Baufirma Ferrovial plant Übernahmen im Ausland

Der spanische Baukonzern plant weitere Übernahmen im Ausland, unter anderem in den USA, Kanada und Australien. Der Grund für den Blick über die Grenzen: Ferrovial will sich unabhängiger vom Heimatmarkt machen.
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MadridDer spanische Baukonzern Ferrovial will sich mit weiteren Übernahmen unabhängiger vom krisengeschüttelten Heimatmarkt machen. Es werde nach Infrastruktur-Investitionen in den USA, Kanada, Kolumbien, Australien und dem Nahen Osten Ausschau gehalten, kündigte Ferrovial-Chef Inigo Meiras im Reuters-Interview am Freitag an. Zudem habe man Interesse am Chicagoer Flughafen, der privatisiert werden solle. Ferrovial ist seit 2006 im Besitz des Flughafenbetreibers Heathrow und baute zuletzt erfolgreich seine Verbindlichkeiten durch Anteilsverkäufe ab. Nun befinden sich mehr als eine Milliarde Euro in der Kasse – auch nach dem jüngsten Kauf der Energie- und Wassertochter Enterprise des Finanzinvestors 3i am Donnerstag.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Krise in Spanien: Baufirma Ferrovial plant Übernahmen im Ausland"

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  • Ja, so macht Europa Spass. Ein Baukonzern baut wie blöd Wohnungen, die am Ende der Steuerzahler finanziert. Mit den verdienten Milliarden kauft man den ahnungslosen Menschen das Wasser ab, effiziente Lobbyarbeit in Brüssel macht es möglich.

    Der Euro-Klüngel ist an Perversität kaum noch zu überbieten.

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