Lebensmittelskandal
Kentucky Fried Chicken entschuldigt sich für belastetes Fleisch

In China war die US-Fastfood-Kette KFC durch Antibiotika-Rückstände in Hühnchenfleisch in die Schlagzeilen geraten. Nun entschuldigte sich der Mutterkonzern dafür, die Öffentlichkeit nicht früher informiert zu haben.
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ShanghaiDie Muttergesellschaft von Kentucky Fried Chicken (KFC) hat sich bei ihren chinesischen Kunden für einen Skandal um mit Antibiotika hoch belastetes Hühnchenfleisch entschuldigt. Der Chef des chinesischen Zweigs des US-Fastfood-Unternehmens Yum Brands, Sam Su, gestand in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Erklärung ein, die Behörden nicht von sich aus über hohe Antibiotika-Funde bei Überprüfungen von Zulieferern informiert zu haben. „Ich entschuldige mich im Namen des Unternehmens aufrichtig bei der Öffentlichkeit.“ Die Kette kündigte schärfere Kontrollen an.

KFC China war im vergangenen Monat in die Schlagzeilen geraten, als die Behörden der Wirtschaftsmetropole Shanghai und der nördlichen Provinz Shanxi Untersuchungen von Zulieferbetrieben wegen Verdachts auf hohe Antibiotika-Belastung des Fleischs öffentlich machten. Yum erklärte damals, zwei Zulieferer hätten die Kette mit Hühnchen versorgt, die „ungenehmigte“ Werte an Antibiotika aufgewiesen hätten.

Nach Angaben der Behörden von Shanghai wusste Yum bereits nach Tests in den Jahren 2010 und 2011 von der Belastung des Fleischs, versäumte es aber, die Behörden zu informieren.

Nach einer Reihe von Skandalen reagieren die chinesischen Verbraucher höchst sensibel auf Berichte über verdorbene, verseuchte oder belastete Lebensmittel. Dabei vertrauen sie ausländischen Firmen und Ketten grundsätzlich mehr als den heimischen. Ohne sich auf KFC zu beziehen, kündigte das chinesische Landwirtschaftsministerium an, Hinweisen nachzugehen, wonach in Geflügelbetrieben Hormone zur Wachstumssteigerung verabreicht werden.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Fastfood ist auch ohne Antibiotika ungesund.

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