Lieferdienste Telepizza will Konkurrent Pizza Blitz übernehmen

Der Markt der Pizza- und Essen-Lieferdienste ist derzeit stark in Bewegung: Nun will der spanische Lieferdienst Telepizza den Schweizer Konkurrenten Pizza Blitz schlucken.
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Telepizza ist über ein Netzwerk aus eigenen Filialen sowie Franchise-Firmen in mehr als 15 Ländern tätig. Im Bild: der Vorstandsvorsitzende Pablo Juantegui beim Börsengang im April 2016. Quelle: Reuters
Telepizza

Telepizza ist über ein Netzwerk aus eigenen Filialen sowie Franchise-Firmen in mehr als 15 Ländern tätig. Im Bild: der Vorstandsvorsitzende Pablo Juantegui beim Börsengang im April 2016.

(Foto: Reuters)

Madrid/BernDer spanische Pizza-Lieferservice Telepizza – einer der weltweit größten Anbieter der Branche – will den schweizerischen Rivalen Pizza Blitz übernehmen. So soll die Gesamtzahl der Telepizza-Niederlassungen auf 1352 steigen, teilte die spanische Kette am Wochenende mit. Eine Ausweitung des Geschäfts in die Schweiz sei ein vielversprechender Schritt nach vorn, hieß es bei dem Madrider Unternehmen. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Telepizza ist über ein Netzwerk aus eigenen Filialen sowie Franchise-Firmen in mehr als 15 Ländern tätig. Der Umsatz lag im Ende September 2016 abgeschlossenen Geschäftsjahr bei 506 Millionen Euro.

Diese Fast-Food-Läden stürmen die Deutschen
31. Hans im Glück
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Hans im Glück konnte seinen Umsatz fast verdoppeln auf 86,8 Millionen Euro. Einen Dämpfer gibt der Abschied vom größten Franchisenehmer Patrick Junge, der seine eigenen Kette „Peter Pane“ aufzieht und ein Drittel des Umsatzes mitnimmt. Erfolg bringt das Konzept, edle Burger und Cocktails zu verkaufen. Denn das lockt vor allem weibliche Gäste zwischen 20 und 40 Jahren, für die Hamburger ganz selbstverständlich auf der Speisekarte stehen. Die aktuellen Wachstumspläne sind ambitioniert.

Quelle für alle Zahlen: Fachzeitschrift „Food Service“

30. L’Osteria
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L’Osteria arbeitet sich von Rang 45 auf Rang 30 vor. Bei 13 Eröffnungen wuchs der Umsatz 2015 auf 87,8 Millionen Euro – ein Plus von 57 Prozent. Pizza zieht in angenehmen Ambiente.

15. Joey’s
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Joey’s wächst als größter deutscher Lieferdienst auf 143,5 Millionen Euro. Dennoch verliert das Unternehmen seine Unabhängigkeit: Die Inhaber konnten einem Angebot der US-Kette Domino’s Pizza nicht widerstehen. Die Filialen sollen auf die neue Marke umgeflaggt werden.

11. Vapiano
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Vapiano wächst um gut 15 Millionen Euro auf 190,8 Millionen Euro. Doch Berichte über Probleme bei Zeiterfassung und Frische bremsten das Tempo. Das italienisch inspirierte Konzept arbeitet zudem daran, Schlangen zu verkleinern – etwa durch Bestell-Apps.

10. Edeka
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Dass Edeka Zentrale im Ranking auftaucht, zeigt: Auch bei Bäckern und in Supermärkten wird das Gastronomie- und Snack-Geschäft wichtiger. In die Umsatzzahl von 198 Millionen Euro sind dabei viele Angebote der Kaufleute nicht mal eingerechnet.

9. Ikea
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Ikea wächst ebenfalls bei der Gastronomie – auch dank neuer Angebote wie vegetarischer Bällchen um 13 Millionen auf 204 Millionen Euro. In der ersten City-Filiale in Hamburg-Altona ist die Gastronomie sogar so erfolgreich, dass Ikea bereits am dortigen Bahnhof wirbt. „Bei uns gibt es neben Coffee auch Tische to go“.

8. Aral
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Aral wächst mit Petit Bistro in den Filialen seiner 1137 Franchisenehmer und bringt es auf 212,1 Millionen Euro Umsatz. Der Ölkonzern sorgte für Aufsehen, weil die konzerneigenen Filialen schrittweise auf Rewe to Go umgestellt werden. Das Kölner Handelsunternehmen weitet so die Präsenz seiner Convenience-Linie deutlich aus.

Der Markt der Pizza- und Essen-Lieferdienste ist derzeit stark in Bewegung. So wechselte in Deutschland vor einigen Monaten der bis dato größte heimische Pizza-Dienst Joey's den Besitzer. Neue Eigentümer sind das australische Unternehmen Domino's Pizza Enterprises und die britische Domino's Pizza Group. Beide sind wiederum Lizenznehmer von Domino's Pizza aus den USA. Die Domino's-Gruppe hatte vor gut einem Jahr rund 11 900 Filialen.

  • dpa
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