Lufthansa
Weniger Passagiere für die Kranich-Linie

Die Zahl der Fluggäste bei der Lufthansa ist im Januar gesunken. Grund sind Kapazitätskürzungen in Europa. Das Ticketangebot ist in diesem Bereich um fast vier Prozent zurückgegangen.
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FrankfurtMit der Lufthansa sind im Januar wegen Kapazitätskürzungen in Europa weniger Passagiere geflogen. Die Zahl der Fluggäste bei allen Konzern-Airlines – also inklusive Austrian Airlines und Swiss – sei im vorigen Monat um 1,2 Prozent auf 6,86 Millionen gesunken, teilte die Lufthansa am Dienstag mit.

Für Europastrecken sei das Ticketangebot um 3,8 Prozent gekürzt worden. Auf anderen Routen wurden die Kapazitäten jedoch ausgebaut, nach Amerika etwa um fünf Prozent.

Insgesamt sei die Auslastung der Flugzeuge aber gleich geblieben – im Januar waren von 100 Sitzen wie im Vorjahreszeitraum 76 besetzt. Rückläufig sei aber die Preisentwicklung gewesen, betonte die Lufthansa.

Der Preisverfall verfolgt den Kranich-Konzern schon länger. Im vergangenen Geschäftsjahr seien die Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft der Lufthansa – also ohne die Auslandstöchter – um mehr als drei Prozent gesunken, schrieb das Management vorige Woche in einem Reuters vorliegenden Brief an die Mitarbeiter.

Da das Kostenniveau der Airline gleichzeitig um 30 bis 40 Prozent über dem direkter Rivalen wie Easyjet oder Turkish Airlines liege, müsse dringend umgesteuert werden, hieß es.

Weiteres sollen die Mitarbeiter auf einer Informationsveranstaltung am 19. Februar erfahren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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