Marktforschungsinstitut
Starker Euro setzt Marktforscher GfK unter Druck

Der starke Euro drückt den Umsatz der Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK. Wachstum in Asien, dem Pazifikraum und in Lateinamerika sei von negativen Währungseffekten wieder aufgezehrt worden.
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MünchenDer starke Euro hat das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK im vergangenen Jahr gebremst. Der Umsatz ging 2013 um 1,3 Prozent auf knapp unter 1,5 Milliarden Euro zurück, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Zulegen konnte nur die Sparte „Consumer Choices“, die etwa Marktanteile im Handel oder die TV-Einschaltquoten ermittelt. Wachstum in Asien, dem Pazifikraum und in Lateinamerika sei von negativen Währungseffekten wieder aufgezehrt worden; ein deutliches Plus verzeichnete dagegen die Region Zentral- und Osteuropa. Während in Nordeuropa der Umsatz schrumpfte, habe sich die Situation in den Krisenländern Süd- und Westeuropas zum Jahresende etwas entspannt.

Das angepasste operative Ergebnis kletterte 2013 um 1,5 Prozent auf 190 Millionen Euro. Die Marge stieg auf 12,7 (12,4) Prozent. Unterm Strich wird im vergangenen Jahr ein Verlust stehen, wie die GfK bereits vor Weihnachten angekündigt hatte. Grund sind Millionen-Abschreibungen auf die Firmenwerte von Auslandstöchtern. Den vollständigen Jahresabschluss wollen die Franken bei der Bilanzpressekonferenz am 12. März präsentieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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