Nach Amazons Vorstoß

Post schickt „Paketkopter“-Drohne in den Testlauf

Erst Amazon, jetzt auch die Deutsche Post: Der Logistikkonzern testet die Zustellung per Drohne. Fünf Tage lang liefern „DHL-Paketkopter“ ab Montag Medikamente aus – zunächst aber nur an Post-Mitarbeiter.
4 Kommentare

Werden Postboten durch Mini-Drohnen ersetzt?

BonnAuch die Deutsche Post DHL testet die Paketzustellung per Drohne. Am kommenden Montag starte ein fünftägiger Probelauf in Bonn, sagte eine Sprecherin und bestätigte einen Bericht des Bonner „General-Anzeiger“ (Freitagausgabe).

Der sogenannte DHL-Paketkopter solle Päckchen von einer Apotheke zur Unternehmenszentrale auf der anderen Rheinseite bringen. Post-Angestellte könnten eines von neun Erkältungs-Medikamenten bestellen, die Lieferung solle dann mit der Drohne zum Adressaten gebracht werden.

Bislang gebe es keine konkreten Pläne, die Drohne im regulären Betrieb einzusetzen, sagte die Sprecherin. Das Projekt stehe noch ganz am Anfang. Perspektivisch sei der Einsatz der Drohne für den Transport eiliger Arzneimittel oder an geografisch schwer zugängliche Orte denkbar.

Vor wenigen Tagen hatte der Online-Händler Amazon angekündigt, künftig Päckchen mit Mini-Drohnen zustellen zu wollen. Sie sollten bestellte Ware binnen 30 Minuten zum Käufer bringen. Amazon-Gründer Jeff Bezos rechnet damit, die Pläne in vier bis fünf Jahren realisieren zu können. Auch der weltgrößte Paketdienst UPS denkt über den Einsatz fliegender Transportroboter nach.

  • dpa
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4 Kommentare zu "Nach Amazons Vorstoß: Post schickt „Paketkopter“-Drohne in den Testlauf"

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  • Gähhhhnnnn....

    So ähnlich schwatzten auch die Postkutscher, als Carl Benz mit dem Auto aufkreuzte. Wie soll das mit gemeingefährlichen Ligroin (das jetzt Benzin heißt) gehen, auch scheuten die Pferde vor den Automobilen und das dürfe alles nicht sein.

    Zeitweise mußte in England jedem Auto ein Mann mit Flagge und Tröte vorangehen.

  • Geil!!!!

    Wenn so etwas bei mir vorbeifliegt, dann werfe ich ein Netz darüber und hole mir das Ding. Die Steuerung baue ich dann um (ist nicht so schwierig).

    Dann ist es meins...

  • Das hier ist alles ein vorgezogener Aprilscherz, liebe Leute. Mal überlegt wie das mit der Funkfrequenz gehen soll, mit der Fluglizenz usw? Die Redaktion erspare uns diesen Nonsense.

  • Sci-Fiction wird immer mehr wahr.

    So wie Mr. Apple sehr viel vom Raumschiff Ernteprise gelernt hat, so lernen nun wohl auch die Logistiker von den Sci-Fiction Filmen. Auch wenn es hier noch viel Entwicklungsarbeit braucht, aber am Ende wird doch die Logistik in der Luft abgewickelt oder eben auf festen Gleisen, die automatisch betrieben werden.

    Immer mehr wird durch das Internet an Käufen und deren Auslieferungen abgewickelt werden. Die Folge ist, dass unsere bisherigen Transportmöglichkeiten bald an ihre physikalische Grenzen stoßen. Und ich freu mich schon, wo meine bestellten LED-Lampen von Ebay mir direkt an Wohnzimmer Fenster geliefert werden.

    Technik eröffnet uns viele Möglichkeiten in einer bessere, schönere Zukunft.
    Wohl dem, der sie nutzen kann.

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