Nach Anschlägen
Tui bekommt Kenia-Krise zu spüren

Die Deutschen verzichten auf Urlaub in Kenia: Nach schweren Anschlägen in den vergangenen Tagen seien die Zahlen um zehn Prozent zurückgegangen, meldet Tui. Dafür erfreut sich ein anderes Land großer Beliebtheit.
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BerlinDie Anschläge in Kenia wirken sich auch auf deutsche Urlauber aus. TUI-Deutschland-Sprecherin Anja Braun sagte dem Radiosender MDR Info am Mittwoch, die Zahl deutscher TUI-Urlauber in Kenia sei „ungefähr um 10 Prozent“ zurückgegangen. Dafür verzeichne TUI gegenwärtig „knapp 20 Prozent mehr Buchungen“ für Tansania.

Das Auswärtige Amt rät derzeit nicht vor Reisen nach Kenia ab. In den vergangenen Tagen hatte es in dem Land zwei schwere Anschläge im Dorf Mpeketoni mit zahlreichen Toten gegeben.

Mpeketoni liegt etwa 50 Kilometer von der kenianischen Urlaubsinsel Lamu entfernt, die lange als Urlaubsparadies im Indischen Ozean galt. Wegen der andauernden Gewalt und immer schärferer Sicherheitshinweise westlicher Regierungen erlebt der für Kenias Wirtschaft so wichtige Tourismus eine schwere Krise.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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