Nach Deal mit Fresenius
Gewinn von Rhön-Klinikum zurückgegangen

Nach dem Verkauf eines Großteils seiner Krankenhäuser sind Umsatz und Gewinn des Krankenhauskonzern Rhön Klinikum stark zurückgegangen. Aktionärsstruktur des Unternehmens könnte sich jetzt ebenfalls verändern.
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FrankfurtDer Krankenhauskonzern Rhön-Klinikum hat im abgelaufenen Quartal bedingt durch den Verkauf eines Großteils seiner Krankenhäuser an Fresenius deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn (Ebitda) sei im dritten Quartal um fast 50 Prozent auf 36,08 Millionen Euro geschrumpft, teilte das fränkische Unternehmen am Freitag mit.

Der Umsatz fiel um mehr als 62 Prozent auf 278,3 Millionen Euro. Durch die Transaktion mit Fresenius für rund drei Milliarden Euro ist das MDax-Unternehmen deutlich kleiner geworden. Rhön-Klinikum will sich künftig mit seinen verbleibenden zehn Einrichtungen an fünf Standorten vor allem auf Krankenhäuser ausrichten, an denen Spitzenmedizin und universitäre Forschung betrieben werden.

Einen Teil des Verkaufserlöses aus dem Milliardengeschäft mit Fresenius will Rhön durch einen Aktienrückkauf an seine Aktionäre weitergeben. Der Rückkauf läuft derzeit. Bis zum Donnerstag hatten 10,2 Prozent das Angebot angenommen. Rhön zufolge kann der Verkauf auch zu einer Veränderung der Aktionärsstruktur führen.

Für das laufende Jahr legte der Konzern keine Prognose vor. Für 2015 erwartet Rhön wie bisher einen Umsatz von 1,06 bis 1,12 Milliarden Euro sowie ein operatives Ergebnis von 145 und 155 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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