Nachwuchsmangel und Schwarzmarkt: Die Leiden der Friseure

Nachwuchsmangel und Schwarzmarkt
Die Leiden der Friseure

Kürzlich wurde für die Friseurbranche ein Mindestlohn vereinbart. Der soll aber nicht nur den schon aktiven Friseuren unter die Arme greifen, sondern auch den Nachwuchs anlocken, der seit einiger Zeit ausbleibt.
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Bad HomburgDeutschlands Friseursalons beklagen zunehmende Schwarzarbeit und Nachwuchsmangel. Schwarzarbeit habe einen Umfang von schätzungsweise 20 Prozent des legalen Branchenumsatzes, sagte Rainer Röhr, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des deutschen Friseurhandwerks, am Montag in Bad Homburg. Die knapp 80 000 in die Handwerksrolle eingetragenen Betriebe hätten 2011 einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro erzielt, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2,0 Prozent. 2012 habe sich diese Entwicklung fortgesetzt. Genaue Zahlen nannte der Verband jedoch nicht.

Nachwuchsmangel sei der Hauptgrund für die Vereinbarung über einen Mindestlohn, die kürzlich mit der Gewerkschaft Verdi abgeschlossen wurde, sagte Röhr. Das werde sicher zu Preiserhöhungen führen. Den Kunden müsse klargemacht werden, dass für faire Löhne auch faire Preise zu zahlen seien.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nachwuchsmangel und Schwarzmarkt: Die Leiden der Friseure "

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  • Geht es nach der Steuerbilanz, dann müsste die Hälfte aller deutschen selbständigen Friseurmeister/innen verhungert sein! Da die Bilanzen keinen Gewinn ausweisen, leben sie von Luft und Liebe.
    Und deshalb werden die Mitarbeiterinnen, Männer findet man so gut wie nicht mehr, auch so schlecht bezahlt.
    Das ist Doppelmoral pur!!!

  • ... Friseursalons beklagen zunehmende Schwarzarbeit ...
    Soviel zum "ehrlichen Steuerzahler" !

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