Neuer Großkunde
Wirecard rechnet Handy-Bezahldienst für Vodafone ab

Die Telekom ist bereits Kunde, nun kommt der Rivale Vodafone dazu: Der Zahlungsdienstleister Wirecard wird für den Mobilfunkkonzern künftig Transaktionen abwickeln. Bei den Anlegern kam die Nachricht gut an.
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MünchenDer Zahlungsdienstleister Wirecard hat sich einen Großkunden geangelt. Das Unternehmen aus Aschheim bei München werde für den Mobilfunkkonzern Vodafone künftig Handy-Bezahldienste abrechnen, teilte Wirecard am Montag mit. Dazu gehörten die technische Abwicklung der Bezahlvorgänge und auch die Ausgabe von gemeinsam mit dem Kreditkartenunternehmen Visa erstellten Karten.

Nach den Plänen der Branche soll das Handy künftig die Geldbörse ersetzen. Der Vodafone-Konkurrent Deutsche Telekom hat sich dafür bereits mit Mastercard verbündet. Auch Wirecard als Zahlungsabwickler setzt große Hoffnungen darauf, dass Verbraucher künftig Waren bezahlen, in dem sie ihr Handy im Laden vor einen Sensor halten. „Mit Mobile Wallets werden Telekommunikationsanbieter Teil des Bezahlprozesses. Sie gehören damit zu den wesentlichen Treibern eines Paradigmenwechsels, hin zur bargeldlosen Gesellschaft“, erklärte Wirecard-Chef Markus Braun.

Bei den Anlegern kam der Großauftrag gut an. Die Wirecard-Aktie verteuerte sich vorbörslich um knapp drei Prozent und war damit größter Gewinner im TecDax.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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