Personaldienstleister: Adecco erleidet Gewinneinbruch

Personaldienstleister
Adecco erleidet Gewinneinbruch

Der Umsatz des Schweizer Personaldienstleisters Adecco ist um zehn Prozent zurückgegangen. Der Gewinn ist sogar um 40 Prozent eingebrochen. Doch der Konzern sieht erste Hoffnungsschimmer in Südeuropa.
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ZürichDer Schweizer Personaldienstleister Adecco leidet unter der Konjunkturflaute in Europa. Der Umsatz sank im Auftaktquartal um zehn Prozent auf 4,56 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Besonders ausgeprägt fiel der Rückgang im größten Markt Frankreich aus, wo die Konjunktur lahmt und die Arbeitslosigkeit einen Rekordstand erreicht hat. Dort fiel der Umsatz um 17 Prozent. Leicht zulegen konnte der Weltmarktführer für Personalvermittlung und Zeitarbeit lediglich in Nordamerika und in Schwellenländern. Unter dem Strich verdiente Adecco mit 67 Millionen Euro 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Gewinn von 80 Millionen Euro gerechnet.

Den Schweizern erging es ähnlich wie den großen Rivalen: Randstad aus den Niederlanden setzte zum Jahresanfang acht Prozent weniger um. Beim amerikanischen Manpower-Konzern ging der Umsatz um sechs Prozent zurück.

Die Schwäche in Europa sollte nach den Worten von Konzernchef Patrick De Maeseneire nun zu einem Ende kommen. "Die Umsätze beginnen, sich zu stabilisieren. In Ländern wie Italien, Spanien und Portugal nehmen die Aktivitäten von einem sehr niedrigen Niveau aus wieder zu", sagte der Konzernchef im Gespräch mit Reuters. "Dort gab es enorme Einschnitte bei den Löhnen und die Länder werden jetzt wieder wettbewerbsfähiger". Langsam und noch in bescheidenem Umfang werde wieder investiert. Ähnlich hatten sich Ende April schon die Niederländer geäußert.

Bei Adecco lag der organische und arbeitstagsbereinigte Umsatzrückgang im März mit vier Prozent leicht unter dem Minus von fünf Prozent des ganzen ersten Quartals. Und im April habe sich die im März sichtbare Entwicklung fortgesetzt, erklärte Adecco weiter. Gegen Ende des Jahres sollte die Wirtschaft wieder besser laufen, hoffte De Maeseneire. Bis 2015 will Adecco die auf drei Prozent gesunkene Betriebsgewinnmarge (EBITA) auf über 5,5 Prozent hieven.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Sklavenhändler sollten Pleite gehen.
    Wenn in Deutschland in den nächsten Jahren
    die Arbeitskräfte knap werden,
    dann werden die zu den Firmen gehen,
    die sie direkt fest anstellen.
    Dann beginnt das Abwerben, da bleibt für
    die Sklavenhändler nichts mehr.

    Man schaue sich die 1960ger Jahre an

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