Restaurantkette: Gästeschwund bei McDonald's

Restaurantkette
Gästeschwund bei McDonald's

„Big Macs“ und „Happy Meals“ scheinen passé – immer mehr Kunden wenden sich von Mc Donald's ab. Auch in Deutschland lief es mau. Auf dem Heimatmarkt macht die Konkurrenz der Fast-Food-Kette zu schaffen.
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Oak BrookDer Hunger nach „Big Macs“ oder „Chicken McNuggets“ scheint nachzulassen: Die weltgrößte Fast-Food-Kette McDonald's zählte im vergangenen Jahr in ihren schon länger bestehenden Restaurants weniger Gäste. Auch das Schlussquartal fiel enttäuschend aus. Zu den Ländern, in denen es schlecht lief, gehört Deutschland. Die Fast-Food-Ketten buhlen mit Billig-Menüs um die Gunst der Verbraucher.

Die Probleme blieben auf kurze Sicht bestehen, erklärte Konzernchef Don Thompson am Donnerstag am Sitz in Oak Brook im US-Bundesstaat Illinois. Im wichtigen Heimatmarkt etwa musste McDonald's dem harten Wettbewerb mit Rivalen wie Burger King oder Wendy's Tribut zollen. Zum Jahresende verbuchte McDonald's die größten Einbußen aber in Asien und dort insbesondere in Japan.

Dagegen lief es in Europa am besten. Das lag vor allem an Zuwächsen in Großbritannien, Russland und Frankreich. Dort hatten unter anderem neue Frühstücksangebote die Gäste angelockt.

Dank der Neueröffnung von Restaurants gelang McDonald's im vergangenen Jahr weltweit letztlich noch ein leichter Umsatzzuwachs von zwei Prozent auf 28,1 Milliarden Dollar (20,1 Mrd Euro). Der Gewinn verbesserte sich im gleichen Maße auf unterm Strich auf 5,6 Milliarden Dollar. Im Schlussquartal alleine stagnierte der Gewinn dagegen.

Der Konzern will nun im laufenden Jahr bis zu 1600 neue Filialen eröffnen und 1000 Standorte renovieren. Insgesamt hat McDonald's mehr als 35.000 Restaurants, von denen der Großteil von selbstständigen Betreibern geführt wird, sogenannten Franchise-Nehmern.

Um die Aktionäre bei Laune zu halten, will McDonald's in diesem Jahr etwa 5 Milliarden Dollar in Dividenden und Aktienrückkäufe stecken. Im frühen New Yorker Handel stieg die Aktie leicht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Erstens sollte man diese Fast-Food-Ketten alle meiden, weil Sie deutsche Arbeitsplätze in den kleinen Imbissbuden und Cafés vernichten.

    Zweitens fließt der ganze Gewinn in die USA ab und Deutschkland Volkswirtschaft erleidet einen Schaden.

    Drittens sind diese Fastfood-Ketten gesundheitschädigend. Das Essen führt zur Verfettung der Menschen und bei den US-Amerikanern ist dies sehr schön zu beobachten, wie dick die US-Amerikaner alle sind.

    Viertens ist beispielsweise McDonalds viel, viel zu teuer. Dafür kann man besser im Imbiss seine Pommes/Mayo mit Jägerschnitzel essen.

    Fünftens macht das Essen noch nicht einmal satt und der Hunger kommt schneller zurück, als bei einem ordentlichen Mittagessen zuhause.

    Wer zu McDonalds geht, der schadet sich selbst und der deutschen Gesellschaft.

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