Rhön-Klinikum

Krankenhausbetreiber denkt an Übernahme

Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum will sich vergrößern: Das Unternehmen setzt nach Verkäufen auf organisches Wachstum und passende Akquisitionen. Zudem sei ein Aktienrückkauf geplant.
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Rhön-Klinikum werde auch künftig eine wichtige Rolle in der deutschen Gesundheitswirtschaft spielen, teilte der Vorstandschef auf der Bilanzpressekonferenz mit. Quelle: dpa
Rhön-Klinikum AG

Rhön-Klinikum werde auch künftig eine wichtige Rolle in der deutschen Gesundheitswirtschaft spielen, teilte der Vorstandschef auf der Bilanzpressekonferenz mit.

(Foto: dpa)

Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum liebäugelt nach dem Verkauf eines Großteils seines Geschäfts wieder mit Zukäufen. Organisches Wachstum, passende Akquisitionen bei entsprechender Gelegenheit sowie der entschlossene Ausbau der Netzwerkmedizin seien die Erfolgsgaranten für die Zukunft, sagte Vorstandschef Martin Siebert am Freitag auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt. Rhön-Klinikum werde auch künftig eine wichtige Rolle in der deutschen Gesundheitswirtschaft spielen.

Rhön-Klinikum hatte im vergangenen Jahr den Großteil seiner Kliniken an den Rivalen Helios verkauft, der zum Gesundheitskonzern Fresenius gehört. Seither wird das auf zehn Kliniken an fünf Standorten geschrumpfte Unternehmen als Übernahmekandidat gehandelt.

Die größten Fitness-Ketten Deutschlands
10. Platz: FitX
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Bei der Fitnesskette FitX trainieren immerhin 70.000 Menschen deutschlandweit ihre Körper. Somit ist die Kette laut einer Studie zur Reichweite deutscher Fitnessstudios der Unternehmensberatung Edelhelfer erstmals unter den Top Ten der deutschen Fitnessstudios. Insgesamt trainieren laut der Studie 2,8 Millionen der insgesamt 8,6 Millionen deutschen Fitnessstudiobesucher bei den zehn mitgliederstärksten Studios – es zeichnet sich also eine Marktkonzentration ab.

9. Platz: Fitness King
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Situps im Fitnessstudio: Beim selbst ernannten Fitness König, ebenfalls ein Newcomer innerhalb der Top Ten, bringen sich bislang 79.000 Menschen deutschlandweit in Form.

8. Platz: Pfitzenmeier
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Rauf aufs Laufband: Bei Pfitzenmeier laufen 105.000 Menschen um die Wette, für die sehr regional auf das Rhein-Main-Gebiet ausgerichtete Kette eine erstaunlich hohe Zahl.

7. Platz: Easyfitness
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Schwere Hanteln, unkompliziertes Training: Fitnesstraining soll insbesondere einfach und spaßig sein. Easyfitness konnte mit der Werbestrategie immerhin 120.000 Menschen als Mitglieder werben.

6. Platz: Mrs. Sporty
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Die Fitnesskette „Mrs. Sporty“ ist besonders auf die Bedürfnisse von Frauen ausgelegt: 145.000 Personen vertrauen deutschlandweit auf das Konzept des Unternehmens.

5. Platz: Injoy
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Der Schauspieler Heiner Lauterbach am Stand der Fitnesskette Injoy auf der Messe Fibo (Internationale Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit) in Köln: Bei Injoy haben 206.000 Deutsche einen Mitgliedsvertrag abgeschlossen und versuchen dort, ihren Körper in Form zu bringen.

4. Platz: Kieser Training
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Regelmäßiges Fitnesstraining ist gut für die Gelenke: Beim Kieser Training sind 236.000 Deutsche mit von der Partie. Besonders Personen mit Rückenproblemen oder dem Wunsch, diese frühzeitig vorzubeugen, gehen zu der Kette, die mit ihrer Expertise in diesem Bereich wirbt.

Der Milliardengewinn aus dem Verkauf wurde aber größtenteils über einen Aktienrückkauf an die Eigentümer ausgeschüttet. Die Dividende für 2014 soll nun auf 80 von 25 Cent je Aktie mehr als verdreifacht werden. Zudem soll es einen weiteren Aktienrückkauf von bis zu 7,34 Millionen Papiere geben, der zum aktuellen Kurs ein Volumen von mehr als 180 Millionen Euro hätte.

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