Ryanair Billigflieger fordert weniger Alkoholausschank an Flughäfen

Britische Flughäfen sollen den Verkauf von alkoholischen Getränken einschränken – so die Forderung der Fluggesellschaft Ryanair. Als Grund führt die Airline eine steigende Anzahl von randalierenden Fluggästen an.
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Die Fluggesellschaft hat bereits Schritte eingeleitet, die störendes Verhalten von Fluggästen verhindern sollen. Quelle: dpa
Ryanair

Die Fluggesellschaft hat bereits Schritte eingeleitet, die störendes Verhalten von Fluggästen verhindern sollen.

(Foto: dpa)

LondonDie Fluggesellschaft Ryanair hat die britischen Flughäfen aufgefordert, den Verkauf von Alkohol einzuschränken. Das Unternehmen erklärte am Montag, die Flughäfen sollten vor 10.00 Uhr morgens keinen Alkohol verkaufen und generell jedem Kunden nur zwei alkoholische Getränke ausschenken. Zur Begründung verwies Ryanair auf eine gestiegene Anzahl von Zwischenfällen mit randalierenden Passagieren.

Die Fluggesellschaft zitierte aus Statistiken der Luftfahrtbehörde, wonach die Zahl solcher Zwischenfälle zwischen 2012 und 2016 um 600 Prozent angestiegen war. In den meisten Fällen sei Alkohol im Spiel gewesen, erklärte Ryanair. Marketingchef Kenny Jacobs sagte, es sei nicht fair, dass Flughäfen vom Alkoholausschank profitierten und dann die Fluggesellschaften mit den Konsequenzen für die Sicherheit allein ließen.

Bei welchen Airlines das Essen extra kostet
Air France
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Die Reisesuchmaschine kayak.de hat die Extra-Kosten für Snacks und Genussmittel von zwölf Airlines ausgewertet. Als Referenz zog das Portal einen Langstreckenflug heran. Demnach bieten die großen europäischen Airlines Mahlzeiten und Getränke weiter kostenlos an. Bei Air France können Economy-Reisende bis 24 Stunden vor dem Abflug können zudem ein Menü á la Carte buchen. Das lässt sich die französische Fluggesellschaft mit zwölf bis 28 Euro bezahlen.

Quelle: kayak.de

Air Berlin
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Das Flugzeug ist mehr als nur ein Transportmittel – im Idealfall beginnt das Urlaubserlebnis schon dort. Air Berlin, hier Maschinen auf ihrem Knotenpunkt in Berlin-Tegel, steckt seit Jahren in der Krise. Trotzdem bekommen Passagiere die Bordverpflegung ohne Aufpreis. Auch Alkohol wird auf der Langstrecke ausgeschenkt.

American Airlines
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Alle Getränke, Snacks und eine warme Mahlzeit tragen die Crewmitglieder den American-Airlines-Kunden an den Platz. Der Service ist im Flugpreis inbegriffen. Nur Kinder bekommen, anders als bei vielen Konkurrenten, keine Extrabehandlung. Ein Kids-Menü gibt es nicht.

Emirates
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So gut wie alle Airlines, so auch Emirates, bieten spezielle Menüs an, die Kunden meist ein bis zwei Tage vor Abflug vorbestellen müssen. Die Fluggesellschaften stellen sich damit auf gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Diabetes, Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit ein. Auch lokale oder religiöse Essgewohnheiten, wie halal oder koscher, berücksichtigen sie.

Lufthansa
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Solche Spezialitäten, wie jene zur Einführung des Airbus A380, haben zumindest Economy-Reisende wohl nicht standardmäßig auf dem Teller. Lufthansa hält aber am kostenlosen Angebot fest. Kids-Menüs und besondere Bedürfnisse müssen bis 24 Stunden vor Abflug angemeldet sein.

Turkish Airlines
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Die gleichen Bedingungen gelten bei Turkish Airlines, die immer wieder ausgezeichnete Fluggesellschaft aus der Türkei. An Bord gilt: Die Verpflegung ist gratis.

KLM
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Snacks, Hauptgericht, Vorspeise und ein Getränk in der Stunde sind bei KLM selbst in der Economy-Klasse kostenlos, koscheres Essen kann 48 Stunden vor Abflug dazu gebucht werden. Zum Wohlfühlen gibt es auch einen Welcome-Drink und warme Handtücher. Für die kleinen Gäste gibt es ein spezielles Kindermenü. Und manchmal sitzt König Willem Alexander persönlich im Cockpit.

Ryanair hat nach eigenen Angaben bereits Schritte eingeleitet, um störendes Verhalten von Fluggästen zu verhindern. So sei es Passagieren verboten, an Bord mitgebrachten Alkohol zu trinken.

  • ap
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