Schlosshotel Versailles Wohnen wie der Sonnenkönig

Direkt neben Schloss Versailles ist ein Luxushotel geplant. Die historischen Gemäuer sollen aufwendig saniert werden. Mit den Millionen für das Prestigeprojekt will der französische Staat das Schloss instandhalten.
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Künftig können Gäste im historischen Schlosskomplex von Versailles nicht nur speisen, sondern auch nächtigen. Quelle: ap
Savoir-vivre in Versailles

Künftig können Gäste im historischen Schlosskomplex von Versailles nicht nur speisen, sondern auch nächtigen.

(Foto: ap)

ParisMorgens beim Aufstehen ein Blick aus dem Fenster auf die königlichen Gärten von Versailles, dazu ein fürstliches Frühstück. Dieses Gefühl wie Sonnenkönig Ludwig XIV. zu leben, könnte bald für Betuchte Wirklichkeit werden. Denn direkt neben dem Schloss von Versailles bei Paris ist ein Hotelprojekt geplant.

Gäste der Luxusherberge könnten die Prachtlage dann ohne die Massen anderer Touristen genießen, die in Versailles Schlange stehen, um den Spiegelsaal und die Gärten zu besichtigen. Mehr als sieben Millionen Menschen besuchen jährlich das berühmte Schloss, das sich in Staatsbesitz befindet.

Drei Nebengebäude des Schlosses sollen ausgebaut werden, es gibt eine Ausschreibung, wie die Schlossverwaltung bestätigte. Sie begann damit ganz diskret am 1. August. Die drei Gebäude von 1680, das Hôtel du Grand Contrôle, das Hôtel du Petit Contrôle und der Pavillon der ersten hundert Stufen grenzen südlich an das Schloss von Versailles an. Insgesamt verfügen sie über eine Fläche von 2800 Quadratmetern.

Das sind die größten Hotelketten der Welt
Platz 10: Best Western (USA)
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Die Best-Western-Hotelgruppe wurde 1946 vom Hotelier Merril K. Guertin gegründet. Am Anfang bestand die Kooperation aus 67 eigenständigen Hotels. Mittlerweile ist die Zahl der Häuser auf fast 4000 gestiegen. Neben Hotels betreibt Best Western in den USA auch Motels.

Zimmer: 302.144

Platz 9: BTG Hotels + Home Inns (China)
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Nach der Zusammenlegung mit der einst im Nasdaq notierten Home Inns Group, einee der größten Hotelketten in China, schafft es die Beijing Tourism Group mit Leichtigkeit in die Top 10.

Zimmer: 350.000

Platz 8: Starwood Hotels & Resorts (USA)
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Die berühmteste Hotelmarke der Starwood-Hotelgruppe ist zweifelslos Sheraton. Daneben gehören weitere neun Marken zur amerikanischen Hotelgruppe. Insgesamt beschäftigt der Konzern über 180.000 Mitarbeiter. Gegründet wurde das Unternehmen 1930.

Zimmer: 369.967

Platz 7: Jin Jiang (China)
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Die Jinjiang-International-Hotelgruppe ist ein chinesisches Staatsunternehmen – und eines der größten in der chinesischen Touristikbranche. Zu den bekanntesten Hotel-Marken gehören das Plateno, 7 Days Inn und Golden Tulip.
Zimmer: 475.000

Platz 6: Choice Hotels International (USA)
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1939 gegründet gehört die Choice-Hotelgruppe vom Umsatz her zu den kleineren Hotelketten innerhalb der Top 10. Gemessen an den Hotelzimmern jedoch ist das Unternehmen die sechstgrößte Hotelgruppe der Welt. Zur Gruppe gehören Marken wie Clarion oder Comfort Inn.
Zimmer: 504.808

Platz 5: Accor + FRHI (Frankreich)
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Die Accor-Hotelgruppe ist die größte Gruppe auf dem europäischen Festland. Der französische Konzern, zu dessen Marken nach der Übernahme von FRHI Hotels & Resorts neben Mercure und Ibis nun auch Fairmont und Swissôtel gehören, bietet insgesamt über eine halbe Million Hotelzimmer an. Der Umsatz betrug im Jahr 2014 knapp 5,5 Milliarden Euro.
Zimmer: 567.517

Platz 4: Wyndham Hotel Group (USA)
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1974 gegründet entwickelte sich die Wyndham-Hotelgruppe zu einer der größten Hotelketten der Welt. Die 32.500 Mitarbeiter generieren einen Umsatz von über vier Milliarden Dollar. Zu den bekannteste Marken des Konzerns zählen Ramada, Tryp oder Days Inn.
Zimmer: 671.900

Die offizielle Adresse wäre laut der französischen Presse vermutlich 12, rue de l´Indépendance américaine. „Es wird weltweit kein einzigartigeres Hotel geben. Das wird ein königliches Erlebnis“, schwärmte ein Palastsprecher. Wie es genau einmal aussehen könnte, ist noch nicht bekannt, denn die Ausschreibung läuft noch bis Mitte September.

Es ist kein einfaches Vorhaben, denn die Gebäude stehen seit 2008 leer und müssen zunächst renoviert werden. Dafür ist viel Geld notwendig, die Schlossverwaltung sieht allein für Dach und Mauern einen Renovierungsbedarf von vier bis sieben Millionen Euro. Für die Innenausstattung wären dann nochmal vier Millionen Euro notwendig, insgesamt mindestens zehn Millionen Euro. Sie will aber ein Nutzungsrecht von 60 Jahren garantieren.

Accor-Hotels bewerben sich um Luxusherberge
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