Schwache Quartalszahlen
Hochtief-Chef will weiter Stellen abbauen

Hochtief hat bereits seine Manager-Anzahl um knapp die Hälfte reduziert, jetzt will Konzernchef Verdes auch in den unteren Ebenen Stellen streichen. Im dritten Quartal verdiente der Konzern weniger als im Vorjahr.
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DüsseldorfEin Jahr nach seinem Amtsantritt treibt Hochtief -Chef Marcelino Fernandez Verdes den Konzernumbau weiter voran und will mit Stellenstreichungen in Europa die Kosten drücken. Dazu sei bereits ein Tarifvertrag mit der IG Bau unterzeichnet worden, teilte Hochtief am Mittwoch bei der Vorlage der Quartalszahlen mit. Es sei aber noch unklar, wie viele Stellen abgebaut werden. "Es gibt noch keine Zahl", sagte auch ein Sprecher der Industriegewerkschaft.

Der vom spanischen Mutterkonzern ACS entsandte Verdes ist mit dem Ziel angetreten, Hochtief auf Profit zu trimmen. Im dritten Quartal verdiente der Essener Konzern indes weniger als vor Jahresfrist. Die Anleger schreckte dies nicht: Hochtief-Aktien legten zu. Verdes hat seit seinem Amtsantritt den Wert der Hochtief-Aktien fast verdoppelt.

"Um die Profitabilität und die Wettbewerbsfähigkeit in Europa deutlich zu verbessern, brauchen wir schlanke Strukturen und effiziente Prozesse", unterstrich Verdes. Er hatte bereits beim Management den Rotstift angesetzt - statt 13 sollen künftig nur noch sieben Manager die künftig noch vier operativen Einheiten im Europa-Geschäft leiten. Die Sparte Solutions mit dem europäischen Baugeschäft beschäftigt rund 9000 Mitarbeiter.

Für die von Streichungen betroffenen Beschäftigten sollten sozialverträgliche Lösungen gefunden werden, hieß es weiter. An einen Abschied aus dem deutschen Baugeschäft - Hochtief hatte hier unter anderem mit der Hamburger Elbphilharmonie Probleme - denke er aber nicht, versicherte Verdes: "Wir bekennen uns klar zum Hochtief-Heimatmarkt Deutschland."

In einem Schreiben der IG Bau an ihre Mitglieder heißt es: "Der voraussichtlich mit der Neustrukturierung der Hochtief Solutions AG verbundene Personalabbau wird in drei Phasen erfolgen." Betriebsbedingte Kündigungen sollten dabei "unter Aufbringung größtmöglicher Anstrengungen" vermieden werden. Der Stellenabbau werde sich wohl bis weit ins kommende Jahr hineinziehen.

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Weniger Umsatz und Gewinn

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  • So ist es, und zwar mit Ansage. Niemand, der Ahnung hat, hat den Bekundungen des Herrn Perez jemals geglaubt.
    Man brauchte Hochtief einzig um die eigene ACS-Bilanz zu sanieren, also HT wurde gekauft, um es auszuschlachten. Aber alle haben weggeschaut, inkl. der Politik. Was interessieren da schon Arbeitsplätze in Essen ...

  • Diese Pfeiffe will ausschlachten, hat nichts (außer Schulden) und kann auch nichts, außer seine Klappe
    groß aufreißen. Typischer Versager.

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