Sportwettenanbieter
Bwin stellt sich offenbar zum Verkauf

Nach einem schwierigen Jahr überlegt der Sportwettenanbieter offenbar, das Unternehmen oder Teile davon zu veräußern. Die Deutsche Bank soll bereits die Optionen von Bwin ausloten.
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BangaloreDer Sportwettenanbieter Bwin erwägt einem Agenturbericht zufolge, das gesamte Unternehmen oder Geschäftsteile davon zu verkaufen. Die Deutsche Bank sei beauftragt worden, die Möglichkeiten dafür auszuloten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. Demnach wird Bwin voraussichtlich innerhalb der kommenden zwei Monate entscheiden.

Die Deutsche Bank soll nun die Optionen des Wettanbieters ausloten, heißt es aus Insiderkreisen. Die Entscheidung soll wegen des Absturzes der Aktie getroffen worden sein. Allein in diesem Jahr hat die Aktie ein Viertel ihres Werts verloren. Auch ein Wechsel in der Führungsetage und der enttäuschende Start von Onlinewetten in den USA sollen den Wunsch nach einem Verkauf beschleunigt haben.

Zudem hatte die weltgrößte Poker-Website Pokerstars einem Verkauf des eigenen Geschäfts zugestimmt, der auch einen Neueinstieg in den US-Markt zufolge haben könnte – und somit neue Konkurrenz für Bwin bedeuten würde.

Finanzchef Martin Weigold sagte auf einer Konferenz im März, dass das Unternehmen ein schwieriges Jahr hinter sich habe. Das habe besonders an neuen Regulierungen gelegen sowie neuen Wettbewerbsherausforderungen. Dadurch sei der Absatz zurückgegangen. Nun will der Wettanbieter laut Weigold die Nicht-Kerngeschäfte ausgliedern.

Die Firma war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Bwin bietet Sportwetten und Onlinespiele an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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