Standard & Poor's
Ratingagentur zahlt Strafe wegen positiver Bewertung

Die zu positive Bewertung von Immobilienpapieren kommt Standard & Poor's teuer zu stehen: Die Rating-Agentur muss eine Strafzahlung von 77 Millionen Dollar leisten. Doch das ist noch nicht alles.
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Washington/New YorkDie Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) räumt einen Streit mit der US-Börsenaufsicht SEC über die Bewertung bestimmter Immobilienpapiere mit einer Strafzahlung aus der Welt. S&P werde 77 Millionen Dollar überweisen, teilte die SEC am Mittwoch mit.

Dabei gehe es auch um Fälle, die die Staatsanwaltschaften von New York und Massachusetts beanstandet hätten. Außerdem werde S&P ein Jahr lang verboten, bestimmte Wertpapiere zu bewerten.

Es ist die erste Strafe, die die SEC seit der Finanzkrise gegen eine der drei großen Rating-Agenturen – neben S&P sind das Moody's und Fitch – verhängt. Diesen wurde in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen, toxische Wertpapiere, die die Krise auslösten, zu lange zu positiv bewertet und Kunden damit schlecht beraten zu haben. Im beanstandeten Fall geht es um die Methodik bei der Bewertung von hypothekenbesicherten Wertpapieren (CMBS) im Jahr 2011.

S&P betonte, mit dem Vergleich würden die Vorwürfe weder anerkannt noch bestritten. Die Agentur gehört zum US-Konzern McGraw Hill Financial.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Standard & Poor's: Ratingagentur zahlt Strafe wegen positiver Bewertung"

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  • Ursprünglich ging das doch um 1,5 Mrd.? Mann, wenn das eine deutsche Firma wär! Ja die hätten dann aber auch die 1,5 Mrd. bezahlen müssen.

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