Thomas Cook Urlauber dürfen Liegen gegen Bezahlung reservieren

Thomas Cook greift in den Kampf um die besten Liegen am Pool ein. Urlauber können sich künftig in einigen Hotels Liegen reservieren – für 25 Euro. Der Wettlauf um die Plätze geht aber weiter.
Update: 29.01.2018 - 18:51 Uhr 1 Kommentar
Britische Urlauber hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder über andere Reisende beschwert, die schon früh morgens zum Pool gehen und sich eine Liege mit einem Handtuch „reservieren“. Quelle: dpa
Hotelpool

Britische Urlauber hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder über andere Reisende beschwert, die schon früh morgens zum Pool gehen und sich eine Liege mit einem Handtuch „reservieren“.

(Foto: dpa)

LondonUrlauber können sich künftig den morgendlichen Wettlauf um die besten Liegen am Swimming Pool sparen - wenn sie dafür zahlen. Der Reiseveranstalter Thomas Cook teilte am Montag mit, für 25 Euro seien jetzt bei rund 30 Hotels in seinem Katalog Liegen für die gesamte Dauer des Aufenthalts buchbar.

Britische Urlauber hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder über andere Reisende beschwert, die schon früh morgens zum Pool gehen und sich eine Liege mit einem Handtuch „reservieren“. Aus diesem Unmut soll nun ein Geschäft gemacht werden. Aber nicht alle Liegen sollen buchbar sein. Ein Teil bleibt frei zugänglich, was den Wettlauf um die verbliebenen Plätze verschärfen könnte.

Das sind Deutschlands größte Hotel-Konzerne
Der Hotelmarkt boomt
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Die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland hat die „Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung“ ausgewertet. Die Studie zeigt: Der Boom auf dem deutschen Hotelmarkt hält an: Zum siebten Mal in Folge konnten die Unternehmen 2016 ihren Gesamtumsatz steigern. Der Nettogesamtumsatz aller betrachteten Ketten erreichte zusammen 8,64 Milliarden Euro, im Vergleich zu 8,14 Milliarden in Vorjahr. Das bedeutet ein Umsatzplus von 6,1 Prozent. Gleichzeitig sank die Auslastung um 0,6 Prozent.

Quelle: AGHZ, Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung

Methode
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Die erhobenen Daten beruhen zum größten Teil auf Eigenangaben der Hoteliers. Haben diese in Einzelfällen keine Angaben gemacht, verwertete die „AGHZ“ die Werte aus dem Vorjahr. Auf Grundlage der errechneten Durchschnittswerte und aktueller Marktdaten wurde der Umsatz dann geschätzt. Diese Methode führte zu den Ergebnissen der Plätze zwei, drei und neun.

Platz 10: NH Hoteles Deutschland
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Mit 295 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2016 belegt das Unternehmen, das ursprünglich aus der spanischen Dachmarke Navarra Hoteles hervorgegangen ist, Platz 10. In Deutschland ist der Konzern mit Marken wie „NH Hotels“. „NH Collection“ oder „nhow“ vertreten und konnte den im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent steigern.

Platz 9: Hilton Worldwide
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Um 6,2 Prozent steigert der US-Konzern seinen Umsatz auf etwa 311 Millionen Euro und rutscht damit erstmals unter die größten zehn Hotelgesellschaften in Deutschland.

Platz 8: Event Hotels
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Die Event Hotels Gruppe vereint namenhafte Marken wie „Sheraton“, „Novotel“, „Westin“ oder „Mercure“ unter ihrem Dach. Der Jahresumsatz von 312 Millionen Euro reicht in Deutschland für Platz acht – ein Wachstum von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Betriebe sank allerdings um ein Hotel auf 46.

Platz 7: Grand City Hotels
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Mehr als 120 Hotels führt die GCH Hotels Group in Deutschland – viele von ihnen unter bekannten Namen wie etwa die Marke „Wyndham Hotels“. Rund 385 Millionen Euro setzte sie im vergangenen Jahr um – und landet mit knapp 30 Millionen Euro Zuwachs auf dem siebten Platz der umsatzstärksten Hotelgesellschaften. Von Budget- über Tagungs- zu Wellnesshotel hat die Gruppe alles im Portfolio – und bietet über 16.000 Zimmer in Deutschland.

Platz 6: Maritim Hotelgesellschaft
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380 Millionen Euro Jahresumsatz erreicht die Maritim Hotelgesellschaft mit nur 36 Betrieben, aber über 10.000 Zimmern. 63 Euro kostet ein Zimmer im Durchschnitt: Damit sind die Maritim Hotels die günstigsten in diesem Ranking.

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