Tourismus Reisebranche ist wieder auf Wachstumskurs

Die Tourismusindustrie ist wieder auf Wachstumskurs und schaut optimistisch auf das kommende Jahr. Im zurückliegenden Geschäftsjahr machte die Branche mindestens zwei Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr.
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Im Touristikjahr 2015/16 lag der Veranstalterumsatz bei 30,2 Milliarden Euro, was einem Minus von 5 Prozent entsprach. Quelle: dpa
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Im Touristikjahr 2015/16 lag der Veranstalterumsatz bei 30,2 Milliarden Euro, was einem Minus von 5 Prozent entsprach.

(Foto: dpa)

Ras Al KhaimahDas Geschäft der Tourismusindustrie hat nach Einbrüchen wegen der Türkei-Krise wieder angezogen und lässt die Branche optimistisch auf 2018 schauen. Die Reiseveranstalter machten im zurückliegenden Geschäftsjahr (Stichtag: 31. Oktober) nach ersten Berechnungen auf Basis von GfK-Zahlen mindestens zwei Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) am Donnerstag auf seiner Jahrestagung im Emirat Ras Al Khaimah mit. Endgültige Zahlen soll es Ende Februar 2018 vor der Reisemesse ITB geben.

Im Touristikjahr 2015/16 lag der Veranstalterumsatz bei 30,2 Milliarden Euro, was einem Minus von 5 Prozent entsprach. Ursache war vor allem der Einbruch des Tourismus in der Türkei wegen Terroranschlägen, dem versuchten Putsch und politischen Spannungen. Das Geschäft mit Türkei-Reisen war 2017 weiter rückläufig. Deutliche Zuwächse gab es dagegen für Griechenland.

Das sind Deutschlands größte Hotel-Konzerne
Der Hotelmarkt boomt
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Die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland hat die „Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung“ ausgewertet. Die Studie zeigt: Der Boom auf dem deutschen Hotelmarkt hält an: Zum siebten Mal in Folge konnten die Unternehmen 2016 ihren Gesamtumsatz steigern. Der Nettogesamtumsatz aller betrachteten Ketten erreichte zusammen 8,64 Milliarden Euro, im Vergleich zu 8,14 Milliarden in Vorjahr. Das bedeutet ein Umsatzplus von 6,1 Prozent. Gleichzeitig sank die Auslastung um 0,6 Prozent.

Quelle: AGHZ, Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung

Methode
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Die erhobenen Daten beruhen zum größten Teil auf Eigenangaben der Hoteliers. Haben diese in Einzelfällen keine Angaben gemacht, verwertete die „AGHZ“ die Werte aus dem Vorjahr. Auf Grundlage der errechneten Durchschnittswerte und aktueller Marktdaten wurde der Umsatz dann geschätzt. Diese Methode führte zu den Ergebnissen der Plätze zwei, drei und neun.

Platz 10: NH Hoteles Deutschland
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Mit 295 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2016 belegt das Unternehmen, das ursprünglich aus der spanischen Dachmarke Navarra Hoteles hervorgegangen ist, Platz 10. In Deutschland ist der Konzern mit Marken wie „NH Hotels“. „NH Collection“ oder „nhow“ vertreten und konnte den im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent steigern.

Platz 9: Hilton Worldwide
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Um 6,2 Prozent steigert der US-Konzern seinen Umsatz auf etwa 311 Millionen Euro und rutscht damit erstmals unter die größten zehn Hotelgesellschaften in Deutschland.

Platz 8: Event Hotels
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Die Event Hotels Gruppe vereint namenhafte Marken wie „Sheraton“, „Novotel“, „Westin“ oder „Mercure“ unter ihrem Dach. Der Jahresumsatz von 312 Millionen Euro reicht in Deutschland für Platz acht – ein Wachstum von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Betriebe sank allerdings um ein Hotel auf 46.

Platz 7: Grand City Hotels
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Mehr als 120 Hotels führt die GCH Hotels Group in Deutschland – viele von ihnen unter bekannten Namen wie etwa die Marke „Wyndham Hotels“. Rund 385 Millionen Euro setzte sie im vergangenen Jahr um – und landet mit knapp 30 Millionen Euro Zuwachs auf dem siebten Platz der umsatzstärksten Hotelgesellschaften. Von Budget- über Tagungs- zu Wellnesshotel hat die Gruppe alles im Portfolio – und bietet über 16.000 Zimmer in Deutschland.

Platz 6: Maritim Hotelgesellschaft
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380 Millionen Euro Jahresumsatz erreicht die Maritim Hotelgesellschaft mit nur 36 Betrieben, aber über 10.000 Zimmern. 63 Euro kostet ein Zimmer im Durchschnitt: Damit sind die Maritim Hotels die günstigsten in diesem Ranking.

Die laufende Wintersaison 2017/18 lag nach den Buchungen bis Ende Oktober laut Zahlen des Marktforschungsunternehmens GfK bei einem Umsatzplus von zwei Prozent. Durch diese positive Tendenz blicke man erwartungsvoll auf das Jahr 2018 und rechne dann mit einem erneuten Plus, so der DRV.

  • dpa
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