Trip Advisor

Reiseportal steht in Italien unter Druck

Nach Expedia und Booking.com ist Trip Advisor das dritte Online-Reiseportal, dessen Vorgehen von der italienischen Wettbewerbsbehörde im Detail geprüft wurde. Der Vorwurf gefälschter Kundendaten steht im Raum.
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Ein Hotel: Für Hotelbetreiber hat sich das Gebaren der mächtigen Online-Portale längst zum Alptraum entwickelt. Quelle: dpa

Ein Hotel: Für Hotelbetreiber hat sich das Gebaren der mächtigen Online-Portale längst zum Alptraum entwickelt.

(Foto: dpa)

MailandDie italienische Wettbewerbsbehörde knöpft sich nach Expedia und Booking.com nun auch das im Reisegeschäft einflussreiche Online-Portal Trip Advisor vor. Es werde untersucht, ob der Internet-Dienst ausreichend Maßnahmen ergreife, um gefälschte Beurteilungen über Hotels und Restaurants herauszufiltern, teilten die Aufseher mit. Es gebe Beschwerden von Trip Advisor-Kunden sowie Hotels und Restaurant-Besitzern. Die Firma betonte, scharf gegen Betrüger vorzugehen. Jede Beurteilung werde vor der Veröffentlichung geprüft, um auffällige Muster zu erkennen.

Diese Woche hatten die italienischen Wettbewerbshüter schon ein Verfahren gegen Expedia und Booking.com eröffnet. Hier soll überprüft werden, ob es für Kunden durch die Kooperation der Online-Portale mit den Hotels unmöglich werde, einen besseren Preis anderswo zu bekommen.

  • rtr
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