Unibox vs. Paketkasten
Paket-Duell im Vorgarten

Wer im boomenden Paketgeschäft punkten will, muss die Zustellung optimieren. Kunden erwarten eine schnelle Belieferung. Als bequeme Lösung gilt der Paketkasten der Post. Doch der bekommt bald Konkurrenz.
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BonnFür die Paketdienstleister ist der anhaltend boomende Online-Handel Rückgrat und Beschleuniger des Geschäfts. Je mehr die Kunden im Internet per Mausklick ordern, umso besser für die Logistiker um die Deutsche Post DHL und ihre Konkurrenten. Dabei gilt eine schnelle und einfache Zustellung nicht nur als Qualitätsausweis der Versender, sie ist auch ein Mittel der Kundenbindung und das A und O im florierenden Paketgeschäft.

Der Paketkasten im Vorgarten gilt als die bequemste Lösung für den Empfänger. Das erspart eine Menge Lauferei und Ärger. Seit gut einem Jahr bietet die Post solche Paketboxen an. Jetzt stehen die Konkurrenten Hermes, DPD und GLS kurz vor der Einführung ihrer gemeinsam entwickelten Unibox.

Den Startschuss wollen sie voraussichtlich im Oktober geben und der Post Paroli bieten. Details werden nicht verraten. „Die Paketdienste haben im vergangenen Jahr ein marktreifes Konzept für einen anbieterneutralen Paketkasten entwickelt“, betont Peter Rey vom Paketdienstleister DPD aus Aschaffenburg.

Ob die Unibox nun einen Kleinkrieg in den Vorgärten der Kunden um das beste System entfacht, muss abgewartet werden. Die Post hat mit ihrer Box jedenfalls einen klaren Zeitvorsprung. Die Nachfrage nach Paketkästen sei bis heute erfreulich hoch, betonte Dunja Kuhlmann von der Deutschen Post DHL.

„Aus unserer Sicht hat der Paketkasten nach wie vor das Potenzial, sich auf absehbare Zeit als feste Größe im Briefkastenmarkt zu entwickeln“. Und sie ergänzt: Die Post habe durch ihren Vorstoß Bewegung in den Markt gebracht.

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Paket-Duell im Vorgarten

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Paketkasten hat einen Nachteil

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