US-Autovermieter
Hertz kassiert Gewinnprognose für 2014

Eigentlich sah der US-Autovermieter Hertz optimistisch in die Zukunft. Doch nun kassiert das Unternehmen seine Gewinnziele. Der Grund: Der US-Autovermieter musste seine Bilanzen der vergangenen drei Jahre korrigieren.
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BangaloreDer US-Autovermieter Hertz kappt seine Gewinnziele für das laufende Jahr. Grund seien verschiedene operative Probleme und Kosten für die Bilanzkorrektur der vergangenen drei Jahre, teilte der Konzern mit. Deshalb würden die Geschäftszahlen 2014 „deutlich unter“ Plan liegen. Bisher hatte Hertz einen Gewinn von 1,70 bis 2,00 Dollar pro Aktie angepeilt und einen Umsatz von 11,4 bis 11,7 Milliarden Dollar. Im Juni hatte das Unternehmen bereits angekündigt, dass interne Prüfer Fehler im Geschäftsbericht 2011 festgestellt hätten. Deshalb müssten auch die Berichte für 2012 und 2013 angepasst werden.

Nun musste Hertz auch dem Rückruf zahlreicher Autos Tribut zollen, da dadurch die Autoflotte in den USA nur begrenzt zur Verfügung stand. Zudem spürte der Konzern eine geringere Nachfrage nach Sonderzubehör. Im zweiten Quartal stieg der US-Umsatz bei der Autovermietung um vier Prozent. Die Probleme mit der Buchhaltung treffen Hertz just zu dem Zeitpunkt, zu dem die Branche dank der anziehenden US-Wirtschaft eigentlich von mehr Nachfrage bei Privat- und Geschäftsreisen profitiert. Im internationalen Geschäft lief es dagegen besser. Hier gab es ein Umsatzplus von sieben Prozent, da vor allem Europa und Neuseeland für Schwung sorgten.

Auch der deutsche Konkurrent Sixt hatte jüngst von der Erholung in Europa und überraschend guten Geschäften im weltgrößten Mietauto-Markt USA profitiert. Der Konzern aus Pullach bei München fuhr im ersten Halbjahr ein kräftiges Gewinnplus ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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