USA
Börsenaufsicht verhängt Strafen in Rekordhöhe

Im vergangenen Haushaltsjahr hat die US-Börsenaufsicht Strafen in Rekordhöhe verhängt. Die Bußgelder stiegen deutlich an, obwohl die Zahl der eingeleiteten Verfahren zurückgegangen ist.
  • 4

WashingtonDie US-Börsenaufsicht SEC hat im vergangenen Haushaltsjahr Strafen in Rekordhöhe verhängt. Die Bußgelder summierten sich in dem Ende September abgelaufenen Zeitraum auf 3,4 Milliarden Dollar, wie SEC-Chefin Mary Jo White am Dienstag mitteilte. Dies sei ein Anstieg von zehn Prozent.

Die Zahl der eingeleiteten Verfahren sei dagegen zurückgegangen auf 686. In den beiden vorangegangenen Haushaltsjahren waren es noch jeweils mehr als 730 Verfahren gewesen.

Die ehemalige Staatsanwältin White hatte die Aufsicht im April übernommen und einen Schwerpunkt bei der Strafverfolgung gesetzt. Unter anderem wurde die Großbank JP Morgan Chase zu einer Strafe von 200 Millionen Dollar verdonnert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " USA: Börsenaufsicht verhängt Strafen in Rekordhöhe"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Italien: Friedenskuss einer gewaltfreien Demonstratin auf den Helm eines hochbewaffneten Polizisten im Schutzanzug, wird mit Verhaftung und Verurteilung zur Sexualstraftäterin wegen sexueller Belästigung geandet.

    Generalprävention durch maximale Einschüchterung mit drakonischen und immer willkürlichen Strafen für die, die es wage zu protestieren, selbst zu denken, nicht laut genug zu jubeln und zu klatschen ...

  • Aber mit 600.000 Euro Strafe den demonstrierende Bürger zur finanziellen Todesstrafe verurteilen, wie jetzt im neuen Public Saftey Law in Spanien.

    Es muss ja mit drastischen Mitteln ein abschreckende Exempel an sich gegen das Umverteilgungssystem wehrenden Bürger statuiert werden.

    Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf ... und in Spanien erwachen die Bürger. In Deutschland dauert es noch ein wenig, aber dann ... EUdSSR.

  • Das sind doch keine Strafen, sondern moderner Ablasshandel zum Schleuderpreis. Läppische Strafsummen im unteren Prozentbereich der damit erzielten Gewinne. Das ist ein Anreizsystem, da keine persönliche Haftung, kein Schuldeingeständniss, kein Konsequenzen und das Strafmaß ist gegenüber den erzielten Gewinnen völlig zu vernachlässigen.

    Alleine die Libormanipulation hat einen Gesamtschaden für die Weltwirtschaft von mehr als 17 Milliarden Dollar verursacht. Dazu kommen dann alle anderen krummen und verbrecherischen Betrugsgeschäfte mit Gewinnen zig-fachen Milliardenbereich.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%