Vorweihnachtszeit: Post rechnet mit Rekordgeschäft

Vorweihnachtszeit
Post rechnet mit Rekordgeschäft

Die Deutsche Post DHL will zu Weihnachten so viele Päckchen ausliefern wie schon lange nicht mehr. „Wir profitieren besonders vom weiter wachsenden Online-Versandhandel“, sagt der Chef der Paketsparte, Andrej Busch.
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Bonn„Das Geschäft ist im November hervorragend angelaufen“, sagte Andrej Busch der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Die Zahl der in diesem Monat zugestellten Pakete liege etwa zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Die Menge der Pakete und Päckchen verdopple sich in der Vorweihnachtszeit von etwa drei auf sechs Millionen täglich, berichtete ein Sprecher der Post auf dpa-Anfrage. In der Woche vor Weihnachten rechne die Post mit weit mehr als 40 Millionen Paketen, die es noch unter den Weihnachtsbaum schaffen sollen.

Mit dem Briefgeschäft zeigte sich die Post ebenfalls zufrieden. „Die traditionelle Weihnachtskarte ist keinesfalls aus der Mode - weder bei Unternehmen noch bei Privatkunden“, sagte Post-Produktionschef Uwe Brinks.
Die Post werde dafür sorgen, dass alle Sendungen, die bis 12 Uhr am 22. Dezember in den Postfilialen eingehen, noch am Heiligabend zugestellt werden.
Um dieses Zustellversprechen auch bei einer Flut von Paketen und Briefen einhalten zu können, setze die Post auf Sonderschichten ihrer Mitarbeiter. Außerdem halte die Deutsche Bahn in diesem Jahr 62 Sonderzüge für die Deutsche Post bereit, sagte Busch. Das Transportvolumen der Züge sei dabei so hoch wie nie zuvor.

Kommentare zu " Vorweihnachtszeit: Post rechnet mit Rekordgeschäft"

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  • Schon mal etwas von den Lieblingsnachbarn gehört? Auch ich stehe schon lange nicht mehr in der Schlange, sondern besuche meine Nachbarn oder werde bsucht. Es funktioniert.

  • Schon mal etwas von der Packstation gehört? Ich stehe schon lange nicht mehr in der Schlange!

  • Inoffizielles Monopol!

    Was sich die Post derzteit im Umgang mit Kunden leistet, ist ein Skandal. Die Wartezeiten in den Poststellen sind Zeitdiebstahleinrichtungen, die sich kein anderes Unternehmen erlauben kann.

    Es ist schlichtweg eine Frechheit, wenn die Abgabe einer Postsendung, die nur über die Post mnöglich ist, durch Schlangestehen über eine halbe Stunde dauert. Wenn der Kunde dann zurück zum Parkplatz kommt, kann ihm die freundliche Hostess der örtlichen Aufsichtsgremien mit freundlichr Miene den Straftzettel für das Überschreiten der Parkzeit überreichen. Sollten sich allerdings jemand trauen, aus der Wartrechlange vor den Schaltern auszuscheren, um die Parkuhr erneut zu beglücken, dann darf er sich wieder hintenan stellen. So ist das mit dem Weihnachtsgeschäft für die Post und das Stadtsäckel.

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