Weltgrößter Versorger
Veolia macht Verlust, die Aktien steigen

Die deutsche Tochter vom französischen Versorger Veolia Enivronnment verbuchte 2013 eine hohe Wertminderung - und drückt damit den Mutterkonzern in die roten Zahlen. Die Aktienkurse klettern trotzdem nach oben.
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ParisHohe Abschreibungen auf sein deutsches Geschäft haben den französischen Versorger Veolia Environnement 2013 in die roten Zahlen gedrückt. Der weltgrößte Anbieter für Wasserversorgung und Abfallwirtschaft wies am Donnerstag einen Verlust von 135 Millionen Euro aus, nach 404 Millionen Euro Gewinn vor Jahresfrist. Das Unternehmen begründete die Entwicklung unter anderem mit einer Wertminderung von 150 Millionen Euro auf seine deutsche Umwelt-Tochter. Nun könne der Konzern aber befreit ins neue Jahr starten, sagte Firmenchef Antoine Frerot. Veolia-Aktien stiegen am Donnerstag um sechs Prozent.

Veolia hatte 2013 unter anderem seinen Anteil von knapp 25 Prozent an den Berliner Wasserbetrieben für 590 Millionen Euro an das Land Berlin verkauft. Das Unternehmen mit fast 230.000 Mitarbeitern steckt mitten in einem Umbau. So sollen die Schulden reduziert werden, die Ende 2013 noch 8,2 Milliarden Euro betrugen. Weltweit versorgt Veolia etwa 100 Millionen Menschen mit Trinkwasser und behandelt die Abwässer von 71 Millionen. Es ist damit der weltgrößte Anbieter in dem Bereich.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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