Energie

Alstom-Übernahme
GE will Bedenken der EU-Kommission ausräumen

General Electric will den französischen Energie- und Transportkonzern Alstom übernehmen und versucht mit einem Vorschlag die Bedenken der europäischen Wettbewerbshüter zu zerschlagen.
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BrüsselDer US-Industriekonzern General Electric hat den EU-Wettbewerbshütern Zugeständnisse für die geplante Übernahme der Energiesparte des französischen Rivalen Alstom angeboten. Der am Donnerstag eingereichte Vorschlag betreffe die kartellrechtlichen Bedenken der EU-Kommission und stelle zugleich den wirtschaftlichen und strategischen Wert des Deals sicher, teilte GE mit, ohne Einzelheiten zu nennen. Die Kommission befürchtet, dass durch die gut zwölf Milliarden Euro schwere Übernahme mit GE und Siemens nur noch zwei große Konkurrenten auf dem europäischen Gasturbinen-Markt verbleiben und die Preise steigen könnten.

Die EU-Kartellwächter wollen eigentlich bis zum 21. August über das Vorhaben entscheiden, dürften die Frist aber wohl bis Mitte September verlängern, um noch Informationen etwa auch von den japanischen Rivalen Mitsubishi Hitachi Power Systems und Toshiba einzuholen. GE zeigte sich zuletzt allerdings optimistisch, die Übernahme noch in der zweiten Jahreshälfte unter Dach und Fach zu bringen. Siemens hatte im vorigen Jahr in dem Bieterstreit um Alstom den Kürzeren gezogen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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