Energie

Angeschlagener Solartechnikhersteller

SMA hebt Prognose an

Nach Regen kommt Sonne: Dank der guten Entwicklung des Solarmarkts und einem hohen Auftragsbestand erhöht der Solartechnikhersteller SMA seine Umsatzprognose – und kann so womöglich aus den roten Zahlen kommen.
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Eigentlich hatte SMA mit einem Verlust von 60 Millionen Euro gerechnet – nun könnte es sogar ein Plus werden. Quelle: dpa
In die Gewinnzone

Eigentlich hatte SMA mit einem Verlust von 60 Millionen Euro gerechnet – nun könnte es sogar ein Plus werden.

(Foto: dpa)

NiestetalDer angeschlagene Solartechnikhersteller SMA rechnet 2015 mit besseren Geschäften als bisher erwartet. Das Unternehmen hob seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr an, wie es am Donnerstagabend in Niestetal bei Kassel mitteilte. Als Gründe gab der Vorstand eine über den Erwartungen liegende Entwicklung des Weltmarkts für Bauteile von Solaranlagen, eine deutliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sowie einen weiterhin hohen Auftragsbestand an.

Beim operativen Ergebnis (Ebit) könnte die im TecDax notierte Gesellschaft nach Erwartung des Vorstands nun im günstigsten Fall aus dem Verlustbereich gelangen. Zuvor war ein Minus von bis zu 60 Millionen Euro erwartet worden. Der Vorstand rechnet der Mitteilung zufolge nun mit bis zu 850 Millionen Euro Umsatz, zuvor war er von bis zu 770 Millionen Euro ausgegangen. Im ersten Halbjahr erzielte SMA den Angaben zufolge voraussichtlich mehr als 420 Millionen Euro Umsatz, der operativen Verlust lag bei rund 15 Millionen Euro.

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Braunkohle

Noch immer der mit Abstand bedeutendste Energieträger Deutschlands: Im Jahr 2013 ist die klimaschädliche Stromproduktion aus Braunkohle auf den höchsten Wert seit 1990 geklettert. Mit 162 Milliarden Kilowattstunden macht der Strom aus Braunkohlekraftwerken mehr als 25 Prozent des deutschen Stroms aus. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hervor.

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Steinkohle

Auch die Stromproduktion in Steinkohlekraftwerken stieg im Jahr 2013 – um 8 Milliarden auf mehr als 124 Milliarden Kilowattstunden. Damit ist Steinkohle der zweitwichtigste Energieträger und deckt fast 20 Prozent der deutschen Stromproduktion ab. Vor allem Braun- und Steinkohle fangen also offenbar den Rückgang der Kernenergie auf.

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Kernenergie

Die Abschaltung von acht Atomkraftwerken macht sich bemerkbar. Nur noch 97 Milliarden Kilowattstunden stammten 2013 aus Kernerenergie, drei weniger als im Vorjahr. Das sind allerdings noch immer 15 Prozent der gesamten Produktion. Damit ist Atomstrom nach wie vor die drittgrößte Energiequelle.

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Erdgas

Die CO2-arme Erdgasverbrennung ist - anders als Kohle - wieder rückläufig. Statt 76 Milliarden kamen im vergangenen Jahr nur noch 66 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Erdgaskraftwerken. Das sind gerade mal zehn Prozent der Stromproduktion. Dabei war Erdgas vor drei Jahren schon einmal bei 14 Prozent.

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Windkraft

Der größte erneuerbare Energieträger ist die Windkraft. Mit 49,8 Milliarden Kilowattstunden in 2013 ist sie allerdings leicht Rückläufig. Insgesamt steigt der Anteil der erneuerbaren Energien jedoch stetig. Zusammengenommen produzierten sie 23,4 Prozent des deutschen Stroms.

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Biomasse

Fast genauso viel Strom wie aus Windkraft stammte aus Biomasse. Die Produktion stieg auf 42 Milliarden Kilowattstunden. Damit steht Biomasse auf Platz sechs der bedeutendsten Energieträger.

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Photovoltaik

Es reicht zwar nur für knapp fünf Prozent der deutschen Stromproduktion, aber Solarenergie ist die mit Abstand am schnellsten wachsende Energieform. Im Jahr 2000 gab es in Deutschland noch gar keinen Sonnenstrom. Und seit 2007 hat sich die Produktion auf 28,3 Milliarden Kilowattstunden in 2013 beinahe verzehnfacht.

  • dpa
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