Energie

Argentinien
Präsident drängt Chef von Ölkonzern aus dem Amt

Argentinien kämpft mit einem hohen Defizit und den Nachwehen der Staatspleite. Der neue Präsident will deshalb an wichtigen Schaltstellen im Land das Personal auswechseln. Das trifft nun auch die Ölgesellschaft YPF.

Buenos AiresDer neue wirtschaftsfreundliche Präsident Argentiniens treibt den Personalwechsel an wichtigen Schaltstellen im Land voran. Auf Drängen von Staatsoberhaupt Mauricio Macri nimmt nun auch der Chef der nationalen Ölgesellschaft YPF, Miguel Galuccio, seinen Hut, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Er war 2012 von der früheren Präsidentin Cristina Fernandez ernannt worden, nachdem Argentinien die Tochter des spanischen Öl-Riesen Repsol unter seine Kontrolle gebracht hatte.

Macri hatte bereits den Notenbank-Präsidenten und den Chef der Medienaufsicht aus dem Amt gedrängt, die als Gefolgsleute der auf Protektionismus und Verstaatlichungen setzenden Ex-Präsidentin galten. Das lateinamerikanische Land kämpft mit einem hohen Defizit, galoppierender Inflation und den Nachwehen der Staatspleite von Anfang des Jahrhunderts.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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