Energie

Atomkonzern Areva schreibt rote Zahlen

Der französische Atomkonzern Areva rutscht wieder tiefer in die roten Zahlen: Einen Verlust von 494 Millionen Euro hat der Konzern für 2013 verbucht. Eine andere Kennzahl stimmt hingegen optimistisch.
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Die Areva-Zentrale in Courbevoie: Für 2013 hatte der Konzern ursprünglich wieder einen Gewinn angestrebt. Quelle: Reuters

Die Areva-Zentrale in Courbevoie: Für 2013 hatte der Konzern ursprünglich wieder einen Gewinn angestrebt.

(Foto: Reuters)

ParisDer französische Atomkonzern Areva ist im vergangenen Jahr wieder tiefer in die roten Zahlen gerutscht. 2013 verbuchte Areva einen Netto-Verlust von 494 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Paris mitteilte. Der Umsatz stieg dagegen um vier Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Areva hatte nach einem „schwarzen Jahr“ 2011 mit einem Rekordverlust von 2,5 Milliarden Euro das Minus im folgenden Jahr auf 99 Millionen Euro zurückfahren können. Für 2013 hatte Areva dann ursprünglich sogar wieder einen Gewinn angestrebt.

Den Verlust begründete der vom französischen Staat kontrollierte Konzern unter anderem mit Rückstellungen wegen der Schwierigkeiten beim Bau des Europäischen Druckwasserreaktors EPR in Finnland. Wegen Bauverzögerungen und steigender Kosten beim Bau des Atomreaktors gibt es Streit mit dem künftigen Betreiber, dem finnischen Stromkonzern TVO. Angesichts der Schwierigkeiten auf dem Atommarkt insgesamt rechnet Areva für dieses Jahr mit einen Rückgang seines Umsatzes um zwei bis fünf Prozent.

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