Energie
Mit Solaranlagen, Batterien und cleverer Software wollen Start-ups wie gridX Strombezieher zu pfiffigen Energieerzeugern wandeln. Das Ziel: RWE und Eon überflüssig machen. Doch die Stromriesen wissen sich zu wehren.

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  • Letztlich geht es bei den "Stromrebellen" darum die Regeln des Subventionssystems für umweltschädlichen Ökostrom optimal zu Lasten der Gesellschaft zu maximieren.

    Strombedarf und Stromerzeugung müssen in jedem Augenblick deckungsgleich sein. Im Stromnetz wird dies mittels der rotativen Energie der Turbogeneratoren der modernen Grosskraftwerke im Sekundenbereich, die Kesselreserven der Dampfkraftwerke im Minutenbereich und darüber hinaus durch das An- und Abfahren von Kraftwerken erreicht.

    Die Stromeinspeisung der umweltschädlichen Solaranlagen erfolgt entsprechend den Launen des Wetters, der Tageszeit und der Jahreszeit. Mit Solarenergie lässt sich kein Netz betreiben. Das erlaubt auch die intelligenteste Software nicht.

    Die Initiatoren nutzen den Vorteil des Netzes mit modernen Grosskraftwerken und optimieren das Subventionssystem für umweltschädlichen Ökostrom zu Lasten der Gesellschaft, sprich sie tragen nicht die Kosten des Netzes, der Steuern etc.

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