Energie

BHP Billiton

Bergbauriese meldet Rekordverlust

Das weltgrößte Bergbau-Unternehmen BHP Billiton hat mit einem Verlust von 6,4 Milliarden Dollar das schlechteste Ergebnis seiner Firmengeschichte eingefahren. Nun sollen Sparmaßnahmen wieder Geld in die Kasse bringen
Die niedrigen Rohstoffpreise haben bei dem Bergbaukonzern zu einem Rekordverlust geführt. Quelle: AFP
Eisenbergwerk von BHP Billiton in Australien

Die niedrigen Rohstoffpreise haben bei dem Bergbaukonzern zu einem Rekordverlust geführt.

(Foto: AFP)

MelbourneDie gesunkenen Rohstoffpreise haben dem weltgrößten Bergbaukonzern BHP Billiton einen Rekordverlust eingebrockt. Im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr sei unter dem Strich ein Minus von 6,4 Milliarden Dollar angefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Grund sind demnach vor allem Abschreibungen auf das Schiefergasgeschäft in den USA. Sparmaßnahmen sollen im laufenden Jahr wieder Geld in die Kassen spülen. Firmenchef Andrew Mackenzie sieht zudem außerhalb der USA für 2017 nach eigenen Worten Wachstumsmöglichkeiten bis zu vier Prozent.

Im vorangegangenen Jahr hatte BHP noch einen Gewinn von 1,9 Milliarden Dollar erwirtschaftet. 2010 bis 2011 gab es einen Rekordgewinn von 23,6 Milliarden Dollar.

So schön kann Kaputtmachen sein
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Die Vorfahren des Bucyrus 495HR2 haben schon beim Bau des Panama Kanals kräftig mit angepackt. Der riesige Hochlöffelbagger bringt knapp 1.400 Tonnen auf die Waage und lädt mit einer Schaufel rund 100 Tonnen.

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Die Muldenkipper T 284 von Liebherr sind die schweren Jungs in den größten Minen der Welt. Mit über 4000 PS aus 20 Zylindern erledigen sie auch bergauf und vollbeladen ihren Job. Obwohl die Giganten bis zu  600 Tonnen auf die Waage bringen – so viel wie ein ausgewachsener Super-Airbus A 380 – sind sie mit bis zu 64 km/h flott unterwegs.

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Wer Berge versetzen möchte, sollte zu Giganten wie dem Liebherr R 9400 greifen. 1.700 PS sorgen dafür, dass der 345-Tonnen-Koloss bewegt und seine 22-Kubikmeter-Schaufel ihre Arbeit verrichten kann.

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Mit 3.845 PS löst der CAT 797F Mining Truck seine Eintrittskarte in die Königsklasse der schweren Maschinen. Der in den USA gebaute Truck lädt bis zu 360 Tonnen. Das haushohe Gefährt schafft mit 68 km/h Topspeed sogar offizielles Autobahntempo - bräuchte mit 9,50 Metern Breite dann aber gleich mehrere Spuren.

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Der Hitachi ZX870XXL-3 Longfront gilt als der heimliche Star in der Branche. Mit seinem Teleskopausleger kommt er bis auf eine Arbeitshöhe von über 50 Metern. Damit nur das Gebäude umfällt und nicht der Bagger, hat die Maschine 150 Tonnen Einsatzgewicht und 540 PS Motorleistung.

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Im Mining-Bereich ist der Liebherr R 9150 mit knapp seinen 130 Tonnen eher ein Leichtgewicht. Dafür ist er aber im Vergleich mit den großen Kollegen deutlich flinker - dank 768 PS aus einem V12 Dieselmotor.

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Ob heißer Wüstensand, harter Felsen oder tiefe Erde – für den CAT D11T Dozer mit seinen 862 PS Leistung und 105 Tonnen Einsatzgewicht spielt das "Was" eigentlich keine Rolle. Mit solchen Maschinen wurde das US-Unternehmen Caterpillar weltweit zur Nummer Eins der Baumaschinenhersteller.

Hier gibt's mehr Infos zum Heavy Equipment Calendar 2013.

Auch ohne die Abschreibungen von 7,7 Milliarden Dollar brach der bereinigte Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr wegen der niedrigeren Rohstoffpreise um mehr als 80 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar ein. Das ist das schwächste Ergebnis seit dem Zusammenschluss von BHP und Billiton im Jahr 2001, aber etwas mehr als Analysten erwartet. Auf lange Sicht zeigte sich Mackenzie vor allem für das Öl- und Kupfergeschäft zuversichtlich. In nächster Zeit sei aber weiter mit niedrigen und schwankenden Rohstoffpreisen zu rechnen.

Das Unternehmen mit Sitz in Melbourne entstand 2001 durch die Fusion der Traditionsfirmen Broken Hill Proprietary aus Australien und Billiton aus Großbritannien.

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