Energie

BHP Billiton

Bergbauriese überprüft nach Dammbruch in Brasilien Prognose

Der Dammbruch in einer Erzgrube in Brasilien hat für den Minenkonzern BHP Billiton teure Folgen. Das Unternehmen überprüft nun seine Prognose im Eisenerzgeschäft. Die Aktie fällt weiter.
Bei dem Dammbruch in einem Bergwerk in Brasilien kamen mehrere Menschen ums Leben. Quelle: AFP
Zerstörte Stadt Bento Rodrigues

Bei dem Dammbruch in einem Bergwerk in Brasilien kamen mehrere Menschen ums Leben.

(Foto: AFP)

SydneyDer weltgrößte Minenkonzern BHP Billiton prüft nach dem verheerenden Dammbruch in Brasilien, ob er seine Prognosen für den Eisenerz-Bereich kappen muss. Am Donnerstag war aus noch ungeklärter Ursache der Damm eines Abwasser-Beckens einer Erzgrube im Bundesstaat Minas Gerais gebrochen. Mindestens zwei Menschen kamen in der Folge ums Leben, 28 werden noch vermisst. Hunderte wurden obdachlos. Schlamm- und Wassermassen waren noch 100 Kilometer vom der Unglücksstelle entfernt angeschwemmt worden.

Die australisch-britische BHP betreibt die Mine gemeinsam mit der brasilianischen Vale über das Unternehmen Samarco. Deren Produktion trug im vergangenen Jahr mit 14,5 Millionen Tonnen zur Eisenerz-Gesamtproduktion von BHP bei. Für das laufende Geschäftsjahr (per Ende Juni) hatte sich BHP eine Eisenerz-Gesamtproduktion von 247 Millionen Tonnen zum Ziel gesetzt. Seit dem Dammbruch ist die Förderung dort ausgesetzt und nach Angaben von Samarco ist unklar, wann sie wieder anläuft. BHP hat erklärt, zunächst müssten jetzt die noch Vermissten gefunden und die Geschädigten in der Region unterstützt werden.

Analysten zufolge gehen davon aus, dass das Unglück deutliche finanzielle Belastungen für BHP zur Folge haben wird. Obwohl die Hintergründe des Dammbruchs noch offen sind, wird in Brasilien zudem bereits über schärfere Auflagen für die Minenkonzerne diskutiert. Die Branche steht für einen Großteil der brasilianischen Export-Einnahmen.

So schön kann Kaputtmachen sein
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Die Vorfahren des Bucyrus 495HR2 haben schon beim Bau des Panama Kanals kräftig mit angepackt. Der riesige Hochlöffelbagger bringt knapp 1.400 Tonnen auf die Waage und lädt mit einer Schaufel rund 100 Tonnen.

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Die Muldenkipper T 284 von Liebherr sind die schweren Jungs in den größten Minen der Welt. Mit über 4000 PS aus 20 Zylindern erledigen sie auch bergauf und vollbeladen ihren Job. Obwohl die Giganten bis zu  600 Tonnen auf die Waage bringen – so viel wie ein ausgewachsener Super-Airbus A 380 – sind sie mit bis zu 64 km/h flott unterwegs.

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Wer Berge versetzen möchte, sollte zu Giganten wie dem Liebherr R 9400 greifen. 1.700 PS sorgen dafür, dass der 345-Tonnen-Koloss bewegt und seine 22-Kubikmeter-Schaufel ihre Arbeit verrichten kann.

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Mit 3.845 PS löst der CAT 797F Mining Truck seine Eintrittskarte in die Königsklasse der schweren Maschinen. Der in den USA gebaute Truck lädt bis zu 360 Tonnen. Das haushohe Gefährt schafft mit 68 km/h Topspeed sogar offizielles Autobahntempo - bräuchte mit 9,50 Metern Breite dann aber gleich mehrere Spuren.

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Der Hitachi ZX870XXL-3 Longfront gilt als der heimliche Star in der Branche. Mit seinem Teleskopausleger kommt er bis auf eine Arbeitshöhe von über 50 Metern. Damit nur das Gebäude umfällt und nicht der Bagger, hat die Maschine 150 Tonnen Einsatzgewicht und 540 PS Motorleistung.

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Im Mining-Bereich ist der Liebherr R 9150 mit knapp seinen 130 Tonnen eher ein Leichtgewicht. Dafür ist er aber im Vergleich mit den großen Kollegen deutlich flinker - dank 768 PS aus einem V12 Dieselmotor.

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Ob heißer Wüstensand, harter Felsen oder tiefe Erde – für den CAT D11T Dozer mit seinen 862 PS Leistung und 105 Tonnen Einsatzgewicht spielt das "Was" eigentlich keine Rolle. Mit solchen Maschinen wurde das US-Unternehmen Caterpillar weltweit zur Nummer Eins der Baumaschinenhersteller.

Hier gibt's mehr Infos zum Heavy Equipment Calendar 2013.

BHP-Aktien verloren am Montag weitere 3,5 Prozent auf 21,90 australische Dollar und notierten damit auf dem niedrigsten Stand seit sechs Wochen.

  • rtr
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