Energie

Bosch-Solartochter
Aleo hofft auf neuen Geldgeber

Bosch hat den Ausstieg aus dem Solargeschäft angekündigt. Die Solartochter Aleo war unter Druck geraten. Das Unternehmen ist nun auf der Suche nach einem neuen Investor – und macht Fortschritte.
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DüsseldorfDie bei ihrem Mutterkonzern Bosch in Ungnade gefallene Solarfirma Aleo Solar hofft auf einen neuen Investor im zweiten Halbjahr. „Wir sind noch mit mehreren Interessenten im Gespräch und befinden uns in der zweiten Phase der Verhandlungen“, sagte Firmenchef York zu Putlitz am Dienstag im Reuters-Interview.

Derzeit nähmen die potenziellen Investoren aus dem In- und Ausland das Unternehmen unter die Lupe (Due Diligence). „Wir sind zuversichtlich, im zweiten Halbjahr zum Abschluss zu kommen.“ Der Nachfrageeinbruch vor allem auf dem Heimatmarkt brockte Aleo derweil erneut hohe Verluste ein.

Bei einem Umsatzeinbruch von knapp 60 Prozent auf 68,3 Millionen Euro stieg der operative Verlust (Ebit) auf knapp 30 (Vorjahr: minus 23,5) Millionen Euro. Neben der schwachen Nachfrage habe auch der Preisverfall das Unternehmen tiefer ins Minus gedrückt, so zu Putlitz. Im Vergleich zu Vorjahr seien die Modulpreise nochmals um ein Viertel gesunken. Darüber hinaus habe die Ankündigung des Mutterkonzerns, aus dem Solargeschäft auszusteigen, für Unsicherheit bei den Kunden gesorgt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wer wird dort mal zur Rechenschaft gezogen, Herr Supermann Dais?

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