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RWE kämpft um die Braunkohle

Der Energiekonzern RWE sorgt sich wegen der geplanten Klimaabgabe um seine Braunkohlekraftwerke. Sorgen machen sich auch Umweltschützer – um die Atomrückstellungen des Unternehmens.
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DüsseldorfEs läuft schlecht bei RWE. Das ist keine neue Erkenntnis. Das belegen einmal mehr die Zahlen für das erste Quartal 2015, die der Energiekonzern am Mittwoch präsentierte. Das Betriebsergebnis sank um fünf Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

Richtig Sorgen macht sich die Führung von Deutschlands größtem Stromproduzenten aber um die mittelfristigen Perspektiven – und das vor allem wegen der von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplanten Klimaabgabe: „17 unserer 20 Braunkohleblöcke im rheinischen Revier wären in ihrer Existenz bedroht“, sagte Finanzvorstand Bernhard Günther bei der Präsentation des Zwischenberichts. Mit der Klimaabgabe drohten „hohe energiewirtschaftliche Kollateralschäden“.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel hatte die großen Stromproduzenten vor wenigen Wochen mit seinen Plänen für die Klimaabgabe aufgeschreckt. Mit ihr sollen die CO2-Emissionen im Stromsektor um zusätzliche 22 Millionen Tonnen gesenkt werden. Anlagen, die älter als 20 Jahre alt sind, sollen dabei ab 2017 ein festes Emissionsbudget erhalten – und, wenn sie dies überschreiten, mit einer Strafabgabe in Höhe von 18 bis 20 Euro je Tonne CO2 belegt werden. Nach Darstellung von RWE würde das  in erster Linie die Braunkohle treffen.

Dabei wären nach Günthers Worten aber nicht nur die ältesten Anlagen gefährdet. RWE fürchtet einen „Domino-Effekt“: „Würden einige Kraftwerke durch die Strafabgabe unrentabel und stillgelegt, müssten die verbleibenden Kraftwerke deren Anteil an den Fixkosten der Tagebaue mittragen.“ Die meisten von ihnen wären dann ebenfalls nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. „Im Endeffekt würden etwa sieben Gigawatt unserer rund zehn Gigawatt Kraftwerksleistung auf Basis von Braunkohle aus dem Markt gedrängt – mit allen Konsequenzen, die damit für Bergleute, Kraftwerker, Zulieferer, Industriestrompreise und schließlich auch für die Versorgungssicherheit verbunden wären.“

Alarmiert ist aber nicht nur RWE. Umweltschützer fürchten schon um RWEs Fähigkeit, auch in Zukunft Rückbau und Entsorgung der Kernenergie zu gewährleisten. „Die Stromkonzerne müssen die Gelder, die in ihren Büchern für AKW-Abriss und Atommüll-Lagerung stehen, endlich in einen öffentlich-rechtlichen Fonds abgeben“, forderte Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation Ausgestrahlt. „Und wenn RWE nicht zahlen kann, dann müssen eben Unternehmensteile verkauft werden. Wer Milliarden mit Atomkraft verdient hat, muss auch zahlen, wenn das dicke Ende kommt.“

Zuvor hatte sich schon Greenpeace besorgt geäußert: „Bislang hat RWE stets beteuert, dass die Atomrückstellungen sicher und verfügbar seien“, sagte Greenpeace-Energieexperte Tobias Riedl. „Dass der Konzern nun zukünftige Gewinne aus der Braunkohle benötigt, um seinen Verpflichtungen bei Rückbau und Entsorgung seiner nuklearen Hinterlassenschaften nachzukommen, ist eine Bankrotterklärung im wahrsten Wortsinne.“

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  • Die Deutsche Volkswirtschaft = Gesellschaft sollte sich im allgemeinen darum Sorgen machen, wie Zerstörerisch diese Grün-Sozialistische Ideologie unsere Basis = Kraftwerkspark von Kohle, Gas und vor allen der Kernkraft, vernichtet.
    Fällt nämlich das marktfeindliche Energiewendekartenhaus = EEG zusammen....und das wird es!....so steht Deutschland im Jahr 2020 ohne Kraftwerke und ohne Erneuerbaren Energien da.....also ohne eine zuverlässige, stabile und preiswerte Stromerzeugung = Versorgung.

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