Energie

Energiediscounter Flexstrom-Gläubiger sollen entschädigt werden

Der Insolvenzverwalter von Flexstrom macht ehemaligen Kunden Hoffnung. Sie hatten den Billiganbieter im Voraus bezahlt und hoffen auf einen Ersatz. Doch sie werden mindestens noch ein Jahr warten müssen.
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„Verboten günstig“ lautete der Slogan des Energiekonzerns – bis er schlapp machte. Quelle: dpa

„Verboten günstig“ lautete der Slogan des Energiekonzerns – bis er schlapp machte.

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BerlinDie Gläubiger des insolventen Berliner Energiediscounters Flexstrom sollen nicht leer ausgehen. „Es wird eine Quote geben“, sagte der Insolvenzverwalter Christoph Schulte-Kaubrügger dem Berliner „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). Wie hoch diese sein werde, könne er aber erst Ende des Jahres sagen, betonte der Berliner Anwalt. Mit einer Rückzahlung sei frühestens von 2015 an zu rechnen.

Der Billiganbieter Flexstrom hatte im April 2013 Insolvenz angemeldet. Nach Angaben des Insolvenzverwalters haben sich inzwischen 835.000 Gläubiger gemeldet. Dabei handelt es sich zumeist um Kunden, die ihren Strom oder ihr Gas per Vorkasse bezahlt hatten.

Gemessen an der Zahl der Gläubiger ist die Flexstrom-Insolvenz damit das größte Insolvenzverfahren in der deutschen Geschichte. Die bislang angemeldeten Forderungen der Gläubiger summieren sich auf 511 Millionen Euro, teilte Schulte-Kaubrügger mit.

  • afp
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