Energie

Energiekonzern
Eon rüstet sich gegen feindliche Übernahmen

Um sich künftig gegen unerwünschte Begehrlichkeiten zu schützen, hat Eon Verträge mit mehreren externen Partnern verlängert. Nach einem Medienbericht stellt der Konzern ein Abwehrteam aus Banken und Anwälten zusammen.
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Der Energiekonzern Eon will weiter gegen feindliche Übernahmen gerüstet sein und hat dazu Verträge mit externen Partnern verlängert. „Jedes gelistete Unternehmen hat laufende sogenannte „Defense“-Mandate, die meist für einige Jahre vertraglich vereinbart sind. Solche Verträge sind bei Eon kürzlich ausgelaufen und wurden daher neu verhandelt und vereinbart“, erklärte der Versorger am Freitag.

„Dies beruht auf einer allgemeinen, stetigen und grundsätzlichen Vorbereitung auf solche Themen und hat außer dem Auslaufen bisheriger Verträge keinen konkreten Anlass“, stellte Eon klar.

Der Konzern reagierte damit auf einen Vorabbericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Dies hatte berichtet, Eon-Chef Johannes Teyssen habe wegen des Wertverlustes des Konzerns ein Abwehrteam aus Banken und Anwälten zusammengestellt.

Der einst größte deutsche Versorger kämpft mit Milliardenverlusten. In den ersten neun Monaten dieses Jahres fuhr der Konzern einen Verlust von 9,3 Milliarden Euro ein. An der Börse ist das Unternehmen nach dem tiefen Fall des Aktienkurse in den vergangenen Jahren nur noch zwölf Milliarden Euro wert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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