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Solarwatt versucht den Neuanfang

Was BMW für die Autoindustrie ist, will Solarwatt innerhalb der Solarbranche erreichen – soweit die Pläne von Chef Detlef Neuhaus. Man will sich vom Massenmarkt abheben und die Konkurrenz aus China hinter sich lassen.
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DüsseldorfSolarwatt-Chef Detlef Neuhaus hat ein ehrgeiziges Ziel. „Wir wollen im Solarmarkt eine Position erreichen wie BMW in der Autobranche“, sagte der Manager dem Handelsblatt (Montagausgabe). Neuhaus versucht den Neustart des Unternehmens, das 2012 Insolvenz anmelden musste, mit Komplettsystemen für Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe. „Wir bieten als einer der Ersten ein wirkliches Komplettsystem an“, sagte der Chef des Dresdner Solarmodulherstellers.

Neuhaus will alles anbieten, vom Solarmodul, über die Steuerungstechnik bis zum Wechselrichter, der den Gleichstrom vom Dach in Wechselstrom für die Steckdose umwandelt, und zur Batterie im Keller. Künftig will Solarwatt nur noch neuartige Solarmodule fertigen. Sie sollen sich vom Massenmarkt abheben, den chinesische Unternehmen dominieren. Neuhaus rechnet sich so einen Vorsprung im Markt „von einem halben Jahr“ aus.

Für dieses Jahr visiert er einen Umsatz von „80 bis 90 Millionen Euro“ an. Im vergangenen Jahr lag er bei rund 80 Millionen Euro. Außerdem will Neuhaus bis Ende dieses Jahres „eine schwarze Null“ beim Ergebnis erreichen.

Das Unternehmen musste 2012 Insolvenz anmelden. Nach einem Schuldenschnitt hält BMW-Erbe und Milliardär Stefan Quandt heute rund 90 Prozent der Anteile.

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