Energie

Energy Awards
Barometer der Energiewende

Glanz, Freude, Feierstimmung: Die Verleihung der Energy Awards ist geprägt von der festen Überzeugung, dass die Energiewende gelingen wird. Ein Überblick über die Gewinner der Auszeichnung.
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BerlinFür Stephan Reimelt ist die Sache klar: „Wir sind zum Barometer dafür geworden, wie weit die Energiewende gekommen ist“, sagte der scheidende CEO von GE in Deutschland und Österreich am Donnerstagabend bei der Verleihung der „Energy Awards“ in Berlin. Reimelt, zugleich Chairman der Energy Academy, die über die Vergabe der Awards befindet, zieht eine positive Zwischenbilanz: Die Industrie habe die erneuerbaren Energien an einen Punkt gebracht, an dem sie wettbewerbsfähig geworden seien, sagte er.

Wer wissen will, wie die Energiewende Wirklichkeit wird, bekommt bei den „Energy Awards“ den Überblick. Und das seit mittlerweile fünf Jahren. Viele Hundert Ideen hat die Energy Academy, ein Think-Tank mit 200 Mitgliedern Ingenieuren, Forschern, Unternehmensvertretern, Politikern und Fachleuten aus der Energiewirtschaft, seit 2012 bewertet. Die gemeinsame Initiative von GE und Handelsblatt ist so zu einem Gradmesser für den Fortschritt der Energiewende geworden.

„Behalten Sie den Mut und die Leidenschaft, innovative Leistungen voranzutreiben“, rief Reimelt am Donnerstag den 400 Entscheidern aus der Energiebranche zu, die zur Gala ins Museum für Kommunikation gekommen waren. Reimelt scheidet mit dem Ablauf des Monats September aus dem Amt des Chefs von GE in Deutschland und Österreich. Künftig lenkt Wolfgang Dierker die Geschicke von GE in Deutschland und Österreich. Er wird auch Nachfolger von Reimelt als Chairman der Academy.

Die Energy Awards des Jahres 2017 sind ein Spiegel der Innovationskraft aller von der Energiewende betroffenen Sektoren – von der Mobilität bis hin zum Gebäudebereich. In sieben Kategorien wurden die Energy Awards vergeben. Ein kurzer Überblick über die Sieger:

Kommentare zu " Energy Awards: Barometer der Energiewende"

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  • Die "Energiewende" ähnelt dem "Grossen Sprung" Mao Tse Tungs mit dem Unterschied, dass erstere bislang "nur" enorm viel Geld gekostet hat während letztere zu Millionen Hungertoten geführt hat.

    Mao gedachte in den 50er Jahren die Industriestaaten in der Stahlproduktion einzuholen. So befahl er dass jedes Dorf mit einfachen Mitteln Stahl produzieren möge. Seine Untertanen taten dies. Sie vernachlässigten die Feldarbeit, schmolzen mangels ausreichend Erz auch allerlei notwendige Gegenstände ein. Der gewonnene Stahl dieser primitiven Öfen war wertlos, die fehlende Aufmerksamkeit der Landwirtschaft gegenüber liess Millionen Menschen verhungern.

    Gem. ökoreligiöser Visionen soll Strom aus Wind und Sonne gewonnen werden deren Nutzung man mit dem Industriezeitalter aus gutem Grund eingestellt hatte. So hat man in Deutschland zig-1000 dieser umweltschädlichen Ökomonster aufgestellt und Millionen Dächer, Felder..mit Solaranlagen bedeckt. Da im Stromnetz Stromerzeugung und Strombedarf in jedem Augenblick gleich sein müssen, der Strom aus Wind und Sonne entsprechend Wetter, Tages- und Jahreszeit anfällt, ist dieser im Stromnetz nahezu wertlos. Die Kosten des ökoreligiösen Vergnügens betragen 30 - 40 Mrd. €/Jahr mit steigender Tendenz, oder rund 80 €/Haushalt/Monat*


    *Neben dem reinen direkten Strombezug wird indirekt Güter und Leistungen der Strom des Gewerbes, der Industrie und der Behörden bezahlt.

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