Energie

Eons Milliarden-Investition
Teyssen setzt mit neuem Windpark ein Zeichen

Eon arbeitet mit Hochdruck an der Aufspaltung – und findet trotzdem Zeit für eine Großinvestition. Der Energieversorger will vor der britischen Küste den Offshore-Windpark Rampion bauen.
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DüsseldorfJohannes Teyssen wird sich mit der Eon SE ab Anfang 2016 auf das Geschäft mit der Energiewende konzentrieren. Am Montag demonstrierte der Vorstandschef, wie ernst es ihm dabei ist. Sein Konzern gab trotz klammer Finanzen eine große Investition in erneuerbare Energien bekannt. Eon wird vor der britischen Küste den neuen Offshore-Windpark Rampion bauen. Das Investitionsvolumen beträgt knapp 1,9 Milliarden Euro. 330 Millionen Euro wird ein Partner, die britische Green Investment Bank (GIB), übernehmen, 1,57 Milliarden Euro muss der Energiekonzern aber zunächst selbst stemmen.

Eon will 13 Kilometer vor der Küste von Sussex im Ärmelkanal, südlich von Brighton, 116 Windturbinen installieren. Mit einer elektrischen Leistung von 400 Megawatt soll der Windpark pro Jahr rund 1300 Gigawattstunden Strom produzieren. Das würde reichen, um 300.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Mit der Investitionsentscheidung setzt Teyssen ein Zeichen. Der Konzern ist aktuell mit der Umsetzung seiner radikalen Strategie beschäftigt, der Aufspaltung von Deutschlands größtem Energiekonzern. Dabei wird die Eon SE zum Jahreswechsel das bisherige Kerngeschäft, den Betrieb von großen Kohle- und Gaskraftwerken in die neue Gesellschaft Uniper abspalten. Eon soll sich von da an auf erneuerbare und dezentrale Energieerzeugung, den Betrieb von Stromnetzen und den Vertrieb an die gut 30 Millionen Kunden konzentrieren.

Gleichzeitig muss Eon eigentlich sparen. Den Konzern drücken Nettoschulden von gut 33 Milliarden Euro. 2014 drosselte Eon deshalb auch die Investitionen von acht auf 4,6 Milliarden Euro. Und im laufenden Jahr sollen sie sogar auf 4,3 Milliarden Euro sinken. Teyssen gab dabei „Investitionsdisziplin und Beschränkung auf zukunftsträchtige Wachstumsbereiche“ als Credo aus.

Zu „den gezielten Wachstumsinvestitionen“ zählt er aber den Ausbau des Offshore-Geschäfts. Eon hat seit 2007 mehr als 9,5 Milliarden Euro in den Bereich investiert und ist damit zum weltweit drittgrößten Betreiber von Offshore-Windparks aufgestiegen. Sieben Windparks mit einer Gesamtleistung von 1,2 Gigawatt hat der Konzern bereits fertiggestellt, weitere Anlagen mit einer Leistung von 507 Megawatt sind derzeit im Bau – die Windparks Humber Gateway in Großbritannien und Amrumbank West in der Nordsee.

Beim Projekt Rampion übernimmt Eon nicht nur Bau-, Betriebs-, Instandhaltungs- sowie Energiemanagement-Dienstleistungen. Der Konzern ist auch für die Anbindung des Windparks über Unterseekabel an das Stromnetz, die Verlegung von rund 26 Kilometer Landleitungen und die Errichtung von Umspannwerken an Land zuständig. Diese Netzanbindung wird Eon nach der Fertigstellung des Windparks weiter veräußern. Deshalb dürfte sich die Investitionssumme auf rund eine Milliarde Euro verringern.
Der Investitionspartner GIB mit Sitz in Edinburgh wurde von der britischen Regierung mit einem Etat in Höhe von umgerechnet rund 5,3 Milliarden Euro ausgestattet, um die Energiewende auch in Großbritannien voran zu bringen.

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  • In dem EON auf den markfteindlichen Erneuerbaren Energiezug (Wind und Sonne) aufgesprungen ist und seine marktfähigen Kraftwerke (Kohle, Gas und vor allen die Kernkraft) selbst vernichtet hat bzw. von der Politik vernichten lies, zeigt EON in Gestalt von Theysen, dass dieser Konzern nichts aber auch gar nichts mehr mit einen Unternehmen der Marktwirtschaft = freie Gesellschaft zu tun hat, sondern in einer staatlichen Planwelt der Grün-Sozialistischen Ideologie sich befindet. EON, RWE und ENBW werden genauso wie die DDR an der Marktwirtschaft = freie Marktgesellschaft scheitern. Die DDR Kanzlerin Merkel hat von der Marktwirtschaft = eine freie und soziale Marktgesellschaft nicht geringste Ahnung. Und das ist unser größtes Problem in der staatlich verordneten Energiewende mit ihrem marktfeindlichen EEG.

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