Energie

Erneuerbare Energien
Weltgrößter Windpark in Themsemündung eingeweiht

Ziemlich umweltfreundlich, ziemlich teuer: Vor der ostenglischen Küste steht der größte Windpark der Welt. Der Siemens-Chef spricht von einem Meilenstein – kein Wunder, lieferte der Konzern doch alle 175 Windturbinen.
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LondonDer britische Premierminister David Cameron hat am Donnerstag den weltgrößten Offshore-Windpark „London Array“ in der Themsemündung eingeweiht. Mit einer Gesamtleistung von 630 Megawatt soll das Windkraftwerk rund 500.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Eigner des Projektes sind Dong Energy, Eon und Masdar, der Ökoenergiekonzern des Emirats Abu Dhabi.

Siemens lieferte alle 175 Windturbinen und die Netzanbindung. Gemeinsam mit Dong Energy wird Siemens zudem den Service für das Windkraftwerk übernehmen. Jährlich werden durch den Windpark nach Angaben des Münchener Unternehmens rund 900.000 Tonnen CO2 eingespart.

Cameron sagte bei der Einweihung in der südenglischen Stadt Margate, das Großprojekt zeige, dass Großbritannien in Sachen Ökostrom ein klares, berechenbares Investitionsklima besitze. Siemens-Chef Peter Löscher sprach von einem Meilenstein in der Entwicklung der Windenergie auf dem Meer. Mit dem Windpark 20 Kilometer vor der Küste festigt Großbritannien seine Stellung als einer der führenden Länder für die Erzeugung von Strom auf See. Der erste Strom aus dem 1,5 Milliarden Pfund (1,75 Milliarden Euro) teuren Windpark war bereits im April geflossen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Erneuerbare Energien: Weltgrößter Windpark in Themsemündung eingeweiht"

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  • "Jährlich werden durch den Windpark nach Angaben des Münchener Unternehmens rund 900.000 Tonnen CO2 eingespart."
    Welchen konkreten Nutzen bringt mir das? In Deutschland muss ich sogar die 'Offshore-Umlage' für die Kilowattstunde aaus dem Meer bezahlen, ohne dass sie überhaupt produziert wurde. Geht es eigentlich noch verrückter?

  • Ein Windpark kann keinen Haushalt mit Strom versorgen. Die Einspeisung des umweltschädlichen Windstroms erfolgt entsprechend den Launen des Wetters. Der Strom ist wertlos.

    Das Lob der Betreiber dass die staatlichen Regeln in UK verlässlich seien, bzw. die Subventionen nicht wie in Spanien rückwirkend gekürzt werden, ist der Angst geschuldet.

    In UK nimmt die Kritik an den Kosten ökoreligiöser Stromerzeugung und dem Klimaschwindel stark zu.

    Vandale

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