Energie

Essener Chemiekonzern

RAG will Evonik-Anteil auch bei Übernahme senken

Die RAG Stiftung will ihren Mehrheitsanteil an dem Chemieriesen Evonik Finanzchef Helmut Linssen zufolge abbauen. Der Rückzug soll aber nicht abrupt, sondern „sehr langsam“ erfolgen, wie Linssen versicherte.
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Das Logo von Evonik leuchtet an der Zentrale in Essen. Nach Angaben auf der Webseite hielt die RAG Stiftung zuletzt knapp 68 Prozent an Evonik. Quelle: dpa

Das Logo von Evonik leuchtet an der Zentrale in Essen. Nach Angaben auf der Webseite hielt die RAG Stiftung zuletzt knapp 68 Prozent an Evonik.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie milliardenschwere RAG Stiftung will ihren Mehrheitsanteil an dem Chemieriesen Evonik Finanzchef Helmut Linssen zufolge abbauen. Dies könne auch im Rahmen einer größeren Übernahme durch Evonik erfolgen, sagte Linssen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. „Unser Anteil würde etwa auch bei einem 50/50-Merger absinken“, fügte Linssen hinzu. Es sei bekannt, dass sich der Essener Chemieriese nach Übernahmezielen umschaue.

Die RAG Stiftung wolle ihren Anteil an Evonik aber nicht abrupt abbauen, versicherte Linssen: „Wir gehen da sehr langsam raus.“ Die RAG Stiftung hielt nach Angaben auf der Evonik-Webseite zuletzt knapp 68 Prozent an dem Chemiekonzern.

  • rtr
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