Energie

Halbjahreszahlen
Salzgitter kann Verluste reduzieren

Ein Fehlbetrag von 4,2 Millionen Euro: Für den niedersächsischen Stahlkonzern Salzgitter ist das eine Erfolgsmeldung. Denn im Vorjahr waren die Verluste um einiges höher. Die Marktlage bleibt angespannt.
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DüsseldorfNach zwei verlustreichen Jahren rückt für den Stahlkonzern Salzgitter die Gewinnzone wieder in greifbare Nähe. Im ersten Halbjahr sank der Vorsteuerverlust auf 4,2 Millionen Euro nach einem Minus von 300,8 Millionen vor Jahresfrist, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Dabei schlugen 39,2 Millionen Euro positiv aus der Beteiligung an Europas größter Kupferhütte Aurubis zu Buche. Die Erlöse gingen in den ersten sechs Monaten allerdings um rund 400 Millionen Euro auf 4,549 Milliarden Euro zurück. Als Grund nannte der Vorstand den unverändert schwierigen Stahlmarkt mit nach wie vor bestehendem Kapazitätsüberhang in Europa sowie tendenziell fallende Rohstoffkosten.

Der Vorstand bekräftigte indes, nach den tiefroten Zahlen im vergangenen Jahr 2014 ein Vorsteuerergebnis nahe der Gewinnschwelle anzupeilen und einen Umsatz von knapp zehn Milliarden Euro. 2013 hatte Salzgitter bei einem Umsatz von 9,2 Milliarden einen Nettoverlust von nahezu einer halben Milliarde Euro verbucht. Die Stahlindustrie um Weltmarktführer Arcelor Mittal kämpft seit zwei Jahren mit einer schwachen Nachfrage, Preisdruck und Überkapazitäten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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