Energie

Halliburton
Ölfeldausrüster spürt die Branchenkrise weiter

Halliburton muss einen herben Umsatzeinbruch hinnehmen. Der weltweit zweitgrößte Ölfeldausrüster leidet unter der Branchenkrise, der Umsatz ging um rund ein Fünftel zurück. Das Unternehmen bleibt aber optimistisch.
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New YorkUnter dem Druck der Krise in der Ölindustrie hat der Branchendienstleister Halliburton seinen Verlust zum Jahresende ausgeweitet. Der US-Konzern fuhr im vierten Quartal netto ein Minus von 149 Millionen Dollar ein - mehr als fünf Mal so viel wie vor einem Jahr.

Der Umsatz brach um gut ein Fünftel auf rund vier Milliarden Dollar ein, wie der nach Schlumberger zweitgrößte Anbieter der Branche am Montag mitteilte. Nach der jüngsten Marktstabilisierung laufe das Geschäft in Nordamerika aber schon wieder besser. Der Preisanstieg des Rohstoffs mache hier die Ölgewinnung aus Schiefergestein wieder lukrativer. Das Unternehmen schrieb in der Region allein schwarze Zahlen.

Andernorts bleibt die Branche laut Halliburton aber vor allem bei Investitionen in teure Tiefsee-Bohrungen in traditionellen Förderregionen noch zurückhaltend. „Der nordamerikanische Markt scheint die Kurve gekriegt zu haben“, erklärte Konzernchef Dave Lesar. International stehe die Trendwende aber noch aus. Ähnlich hatte sich vergangene Woche schon der Ölfeldausrüster Schlumberger geäußert, der gegen Ende 2017 mit einer Erholung außerhalb der USA rechnet. Branchengrößen bringen sich für den Aufschwung in Stellung, indem sie verstärkt Ölfelder außerhalb traditioneller Förderregionen wie Nordamerika kaufen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Halliburton: Ölfeldausrüster spürt die Branchenkrise weiter"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    "Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
    Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

    es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel,Grande, Dirnberger,Trautmann....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    SPIEGEL

    Danke

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